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Lebenszufriedenheit in Deutschland: „Glücksatlas“: Die östlichen Bundesländer holen auf

München. 

Die Deutschen bleiben laut dem „Deutsche Post Glücksatlas“ mit ihrem Leben weiter zufrieden. Die subjektive Lebenszufriedenheit bleibe auf dem Niveau des Vorjahres und liege auf einer Skala von 0 bis 10 bei 7,07. Im vergangenen Jahr betrug der Wert demnach 7,11 Punkte. „Die nun schon seit längerem starke Konjunktur und der Abbau der Arbeitslosigkeit dürften für den Anstieg der Lebenszufriedenheit verantwortlich sein“, heißt es in der Studie, die zum siebten Mal erhoben wurde.

Glücksatlas 2017 Bild-Zoom
Glücksatlas 2017

Der Abstand zwischen der glücklichsten und unglücklichsten Region Deutschlands ist mit 0,6 Punkten so gering wie noch nie: Die Menschen in Schleswig-Holstein (7,43 Punkte) sind am glücklichsten, während die Sachsen-Anhalter mit 6,83 Punkten am Ende des Rankings liegen. In Westdeutschland sind die Menschen im Vergleich zum Vorjahr etwas weniger glücklich, im Osten hat sich der Wert geringfügig verbessert. Damit verringere sich der Glücksabstand zwischen West- und Ostdeutschland auf 0,22 Punkte (2016: 0,28 Punkte). Die Autoren untersuchten als Schwerpunkt dieses Jahr den Zusammenhang zwischen einer nachhaltigen Lebensweise und der Zufriedenheit. Ökologie und sozial verantwortliches Handeln sind den Deutschen laut „Glücksatlas“ sehr wichtig. 98 Prozent legen Wert auf „Natur und Grün in der Umgebung“, 82 Prozent sind „gute Angebote im ÖPNV oder gute Fahrradwege“ wichtig. Tatsächlich sind aber nur 91 Prozent mit der Natur in ihrer Umgebung zufrieden und 56 Prozent mit dem ÖPNV- Angebot und den Fahrradwegen.

Menschen seien außerdem zufriedener, je mehr sie sich sozial und ökologisch engagieren, heißt es. „Knapp drei Viertel haben das Gefühl, ihr persönliches Engagement bereichere ihr eigenes Leben“, so die Autoren. Während 68 Prozent demnach ein persönliches Engagement für wichtig halten, setzen sich nur 23 Prozent aktiv im sozialen oder ökologischen Bereich ein.

Bei den Deutschen haben ökologische Anliegen laut „Glückatlas“ zwar einen hohen Stellenwert, die Bereitschaft aber, deutlich mehr Geld für umweltschonende Produkte und Dienstleistungen zu zahlen, ist eher gering. Am höchsten liegt laut Studie die Akzeptanz von höheren Preisen für nachhaltig produzierte Lebensmittel: 24 Prozent der Deutschen würden dafür mehr Geld ausgeben.

kna

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