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Gottesdienst erinnert an Opfer von Bahnunglück in Bayern

Der ökumenische Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche richtet sich an die Hinterbliebenen der Todesopfer, an die Angehörigen der Verletzten, die anderen Menschen aus dem Unglückszug, an Rettungskräfte und andere Helfer.
Vor dem Bahnhof in Aichach liegen drei Trauerkränze im Gedenken an die beiden Opfer eines Zugunglücks. Bilder > Foto: Stefan Puchner Vor dem Bahnhof in Aichach liegen drei Trauerkränze im Gedenken an die beiden Opfer eines Zugunglücks.
Aichach. 

Nach dem schweren Bahnunglück mit zwei Toten und 14 Verletzten haben am Samstag rund 200 Menschen an einem Trauergottesdienst in Aichach teilgenommen. Zu der Trauerfeier hatten die katholische und die evangelische Kirche gemeinsam eingeladen.

Am Montagabend war wenige Hundert Meter vom Bahnhof der schwäbischen Stadt entfernt eine Regionalbahn auf einen stehenden Güterzug geprallt. Der 37 Jahre alte Lokführer des Personenzuges und eine 73 Jahre alte Passagierin starben.

Die Staatsanwaltschaft in Augsburg geht von menschlichem Versagen aus und wirft dem 24 Jahre alten Fahrdienstleiter der Deutschen Bahn (DB) fahrlässige Tötung und andere Straftaten vor. Was der Fahrdienstleiter falsch gemacht haben soll, ist bislang völlig unklar. Die Ermittler warten auf die Fertigstellung eines Gutachtens, das aber möglicherweise erst in einigen Monaten vorliegt.

(dpa)
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