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Großfahndung nach Schießerei im Ruhrgebiet

In der Kleinstadt Oer-Erkenschwick im Ruhrgebiet fallen Schüsse. Zuvor waren zwei Gruppen in Streit geraten. Die Polizei fahndet mit zahlreichen Beamten nach dem Schützen und weiteren Beteiligten. Die Gesuchten könnten bewaffnet sein.
Zwei Personen wurden schwer, zwei weitere leicht verletzt. Foto: Ina Fassbender Zwei Personen wurden schwer, zwei weitere leicht verletzt. Foto: Ina Fassbender
Oer-Erkenschwick. 

Nach Schüssen bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung im Ruhrgebiet mit vier Verletzten fahndet die Polizei nach dem Schützen und weiteren Beteiligten. Die Gesuchten könnten bewaffnet sein, sagte ein Polizeisprecher am Morgen.

Bei dem eskalierten Streit zwischen zwei verfeindeten Gruppen am Dienstagabend vor einem Betrieb in Oer-Erkenschwick waren den Angaben zufolge etwa 20 Menschen dabei.

Ein Beteiligter hatte nach bisherigen Erkenntnissen eine Waffe gezogen und geschossen. Zwei Männer seien durch die Schüsse verletzt worden, zwei weitere hätten Schlagverletzungen erlitten. Zwei Opfer befanden sich nach Angaben der Polizei am Mittwochmorgen noch im Krankenhaus, ihre Verletzungen seien aber nicht lebensgefährlich.

Zehn Beteiligte waren am Dienstagabend noch vor Ort in Gewahrsam genommen worden. In welcher Form sie in die Auseinandersetzung verwickelt sein könnten, war zunächst unklar.

In der Nacht war ein Großaufgebot der Polizei in der Stadt im Kreis Recklinghausen unterwegs. Neben einer Hundertschaft setzte die Polizei auch ein Spezialeinsatzkommando und einen Hubschrauber ein.

Nähere Details zum Hintergrund des eskalierten Streits sowie zum Hergang nannte die Polizei zunächst nicht. Die Ermittler verfolgten „diverse Ermittlungsansätze”, hieß es am Morgen. Ein Video, das die Auseinandersetzung zeigen soll und im Internet kursiert, werde geprüft. „Es ist Gegenstand der Ermittlungen”, sagte der Polizeisprecher. Eine Mordkommission wurde eingerichtet.

(dpa)
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