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Sommerhimmel: Gute Aussichten für Sternschnuppen

Der alljährliche Strom der Perseiden verspricht in den kommenden Nächten einen wahren Meteorregen über Deutschland.
Sternschnuppe am Nachthimmel. Foto: Hendrik Schmidt (dpa-Zentralbild) Sternschnuppe am Nachthimmel.

Nur zwei Wochen nach der längsten totalen Mondfinsternis des Jahrhunderts freuen sich Himmelsgucker am Wochenende auf einen weiteren Höhepunkt des astronomischen Jahres: Diesmal wird kein Mondlicht die Beobachtung der August-Sternschnuppen stören, wie das Heidelberger Haus der Astronomie und die Vereinigung der Sternfreunde im Vorfeld mitteilten.

Denn am Samstag ist Neumond – und das ist eine gute Nachricht für Sternschnuppenjäger. Es bedeutet, dass bei wolkenfreiem Nachthimmel am Wochenende deutlich mehr Perseidenmeteore zu sehen sein werden als im Vorjahr. Damals überstrahlte der helle Mond nämlich viele lichtschwächere Meteore.

Fachleute rechnen beim Höhepunkt des Meteorschauers in der Nacht zum Montag mit bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde. Ein realistischer Durchschnittswert dürfte aber bei rund 60 Meteoren liegen – also etwa einer Sternschnuppe pro Minute.

Die beste Beobachtungszeit für die Sommermeteore sind der späte Sonntagabend und der frühe Montagmorgen. Doch auch vor dem Perseiden-Maximum lohnt sich bereits ein Blick zum Nachthimmel: Bereits in den Nächten zum Samstag und zum Sonntag dürften viele Meteore über das Firmament flitzen. Manche Beobachter werden sich dann nach altem Brauch eingeladen fühlen, der Sternschnuppe einen geheimen Wunsch anzuvertrauen.

Gering bewölkt oder klar

Zu sehen sind die Sommermeteore freilich nur bei wolkenfreiem Himmel. Laut Deutschem Wetterdienst soll es in den Nächten ab Freitagabend tatsächlich vielerorts nur gering bewölkt oder sogar klar sein. Eher wolkenverhangenen Himmel erwarten die Wetterfrösche allerdings in der Nacht zum Samstag in der Nordseeregion, in der Nacht zum Sonntag im Norden Deutschlands und in der Nacht zum Montag im Westen und Nordwesten.

Ihren Namen haben die Sommermeteore vom Sternbild Perseus. Dort liegt ihr Radiant, wie Astronomen den scheinbaren Ausgangspunkt von Meteorströmen nennen. In Wahrheit kommen die Perseiden aber aus der unmittelbaren Erdumgebung: Auf seiner Bahn kreuzt unser Planet alljährlich zwischen Mitte Juli und Ende August eine Wolke winziger Teilchen, die der Komet 109P/Swift-Tuttle auf seiner Reise um unser Zentralgestirn zurückließ.

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