Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer

Hamburger Polizei erschießt 37-Jährigen

Tödlicher Polizei-Einsatz in Hamburg: Erst zücken die Beamten Pfefferspray, dann die Dienstwaffe. Ihr Gegner soll sie mit Messern bedroht haben.
Polizisten vor einem Haus im Stadtteil Barmbek. Hier wurde ein 37-jähriger Mann von Polizisten angeschossen - später erlag er seinen schweren Verletzungen. Foto: Frank Bründel Polizisten vor einem Haus im Stadtteil Barmbek. Hier wurde ein 37-jähriger Mann von Polizisten angeschossen - später erlag er seinen schweren Verletzungen. Foto: Frank Bründel
Hamburg. 

Hamburger Polizisten haben einen 37 Jahre alten Mann erschossen. Er wurde bei einem Einsatz am Samstagabend angeschossen und erlag heute seinen schweren Verletzungen, wie eine Sprecherin der Polizei sagte.

Zunächst hatte die Polizei am Vormittag noch erklärt, der 37-Jährige sei außer Lebensgefahr. Der Vorfall ereignete sich am Samstag gegen 20.00 Uhr in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Barmbek. Mehrere Beamte trafen dort im Treppenhaus auf den 37-Jährigen, sagte die Sprecherin. Dort habe er plötzlich zwei Messer gezückt und die Polizisten bedroht. Die Beamten hatten zunächst versucht, mit Pfefferspray gegen den gewaltbereiten Mann vorzugehen, hieß es weiter. Dann seien mehrere Schüsse auf den 37-Jährigen abgegeben worden.

Der Mann wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Nach einer Notoperation erlag er seinen schweren Verletzungen, sagte die Sprecherin. Es konnten zunächst keine Angaben dazu gemacht werden, wie viele Polizisten auf den Mann geschossen hatten. Alle weiteren Ermittlungen übernehme das Hamburger Dezernat für Interne Ermittlungen. Daher könne man auch keine Aussage darüber machen, wie viele Polizisten vor Ort waren und warum die Beamten überhaupt zu dem Mehrfamilienhaus gerufen worden waren.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Panorama

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2016 Frankfurter Neue Presse