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Hintergrund: Der Einfluss des Mondes auf die Gezeiten

Der Mond, hier Ende August, am Himmel über Hamburg. Foto: Sven Hoppe/Archiv Der Mond, hier Ende August, am Himmel über Hamburg. Foto: Sven Hoppe/Archiv
Berlin. 

Orkantief «Xaver» soll für eine besonders heftige Flut an der Nordseeküste sorgen. Das liegt auch an der derzeitigen Konstellation von Erde, Mond und Sonne:

Denn die Gezeitenkräfte mit dem Heben und Senken der Wasseroberfläche auf der sich drehenden Erde werden im Wesentlichen von der Anziehungskraft des Mondes bestimmt. Die Sonne verstärkt die Wirkung des Erdtrabanten durch ihre Anziehungskraft, wegen ihrer großen Entfernung zur Erde allerdings nur um etwa die Hälfte.

Deshalb fällt die Flut besonders stark aus, wenn Sonne und Mond mit der Erde auf einer Achse stehen, also bei Vollmond und Neumond. Das Phänomen ist als «Springtide» bekannt.

Dieses stärkere Hochwasser kann dann verstärkt werden, wenn starker Wind das Wasser zusätzlich gegen das Land drückt. Aber auch die Topographie der Küste spielt eine Rolle: Besonders stark fallen Sturmfluten an trichterförmigen Meeresbuchten oder Flussmündungen aus.

(dpa)
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