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Absturz: Historische Ju-52 stürzt in der Schweiz ab: 20 Tote

Schwarzes Wochenende für die Luftfahrt in der Schweiz: Zwei Maschinen stürzen ab, es gibt insgesamt 24 Todesopfer. Hat die Hitze eine Rolle gespielt?
Eine historische Junkers Ju-52 ist in den Schweizer Alpen abgestürzt. Foto: Federico Gambarini/Symbolbild Eine historische Junkers Ju-52 ist in den Schweizer Alpen abgestürzt.
Bern. 

Bei dem Absturz eines Oldtimer-Flugzeugs vom Typ Junkers Ju-52 in der Schweiz sind 20 Menschen gestorben. Das teilte die Polizei in Flims mit. Die fast 80 Jahre alte Maschine war am Samstagnachmittag am Berg Piz Segnas verunglückt.

Die Absturzstelle liegt abgelegen in den Bergen Graubündens auf 2500 Metern Höhe. Bei dem Einsatz der Rettungs- und Bergungskräfte waren mehrere Hubschrauber beteiligt.

Die Absturzstelle liegt abgelegen in den Bergen Graubündens auf 2500 Metern Höhe. Bild-Zoom Foto: CANTONAL POLICE OF GRISONS/Keystone
Die Absturzstelle liegt abgelegen in den Bergen Graubündens auf 2500 Metern Höhe.

Die Maschine gehörte der Ju-Air, die touristische Rundflüge anbietet. „Das Team der Ju-Air ist tief traurig und denkt an die Passagiere, die Crew und Familien und Freunde der Verunglückten”, teilte das Unternehmen mit. Der Flugbetrieb werde bis auf Weiteres eingestellt. Die Maschinen sind im Volksmund als „Tante Ju” bekannt und werden oft zu Geburtstagen oder Jubiläen von Familien, Firmen oder Vereinen gebucht.

Die abgestürzte Maschine hatte Platz für 17 Passagiere, zwei Piloten und ein weiteres Besatzungsmitglied. Sie stammte aus dem Jahr 1939. Ju-Air gehört einem Verein von Freunden der schweizerischen Luftwaffe (VFL), der 1981 die drei von der Luftwaffe ausgemusterten Maschinen übernommen hatte.

Am Samstag war bei Hergiswil - rund zehn Kilometer südlich von Luzern am Vierwaldstättersee - ein weiteres Flugzeug abgestürzt. Eine vierköpfige Familie aus der Region mit zwei minderjährigen Kindern kam dabei ums Leben, wie die Polizei in Nidwalden berichtete.

Schweizer Medien zitierten Flugexperten mit Spekulationen, dass die Hitze bei den Unglücken eine Rolle gespielt haben könnte. Bei Hitze sei die Luft dünner, was die Leistung von Maschinen beeinträchtige. Ju-Air und Polizei machten zunächst keine Angaben zu den Ursachen der beiden Unglücke.

(dpa)

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