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Karfreitag im Petersdom

Papst Franziskus während der Karfreitagsliturgie im Petersdom im Vatikan. Foto: Gregorio Borgia Papst Franziskus während der Karfreitagsliturgie im Petersdom im Vatikan. Foto: Gregorio Borgia
Rom. 

Vor Hunderten Gläubigen hat Papst Franziskus im Petersdom die traditionelle Karfreitagsliturgie geleitet. Das Katholiken-Oberhaupt legte sich zu Beginn des Gottesdienstes am Freitag auf einen Teppich und betete.

Anschließend erinnerte der Prediger des päpstlichen Hauses an die vielen Kinder, die kürzlich bei einem mutmaßlichen Giftgasanschlag in Syrien getötet wurden, und an den Doppelanschlag auf koptische Christen in Ägypten am Sonntag.

Berichte über Gewalt und Tod fehlten so gut wie nie in den Abendnachrichten, sagte Prediger Raniero Cantalamessa. „Diese Berichte folgen so schnell aufeinander, dass wir jede Nacht vergessen, was tagsüber eigentlich geschehen ist.” Warum erinnere sich die Welt also noch immer an den Tod eines Menschen vor 2000 Jahren, als sei er gestern passiert? „Es scheint, dass (Jesus') Tod für immer das Gesicht des Todes verändert und eine neue Bedeutung für den Tod eines jeden Menschen gegeben hat.”

Am Abend wollte Franziskus den traditionellen Kreuzweg am Kolosseum verfolgen, bei dem in 14 Stationen der Leidensweg von Jesus Christus inszeniert wird. Zum Abschluss hält der Papst eine Ansprache. Angesichts der Terrorgefahr galten hohe Sicherheitsvorkehrungen. Sprengstoffspürhunde waren im Einsatz.

(dpa)
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