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Unfall: Karlsruher Studenten in Peru tödlich verunglückt

Eine Gruppe Deutsche kam von Der Hochzeit eines Freundes, als das Unglück passierte. Sie stürzten mit dem Bus in einen Fluss in Peru.
Rettungskräfte bergen in Huancavelica (Peru) am Fluss Mantaro ein Opfer des Busunfalls. Foto: - (Region Policial Huancavelica) Rettungskräfte bergen in Huancavelica (Peru) am Fluss Mantaro ein Opfer des Busunfalls.
Lima. 

Das Unglück passierte auf dem Rückweg von der Hochzeit eines Kommilitonen: Bei einem Busunfall in Peru sind zwei Studenten aus Baden-Württemberg tödlich verunglückt. Zwei weitere Studenten des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) waren auch in dem Bus und werden noch vermisst, wie das Landeskriminalamt in Stuttgart mitteilte. Bei den zwei Toten handelte es sich um einen Mann und eine Frau.

Eine Sprecherin des KIT sagte am Samstag, man hoffe sehr, dass es noch Überlebende gebe. Nach peruanischen Quellen wurden zwölf Tote geborgen. Mindestens 19 weitere Menschen erlitten Verletzungen, mehrere werden vermisst.

Die Bergung der Opfer gestalte sich schwierig, weil der Bus in einem extrem unzugänglichen Gebirge in einen hochwasserführenden Fluss gefallen sei, sagte ein von den Opferfamilien beauftragter Arzt dem SWR. Demnach waren gut 20 Marinetaucher im Einsatz, um die Leichen aus dem Buswrack zu holen. Bei den Studenten handelt es sich um zwei Frauen und zwei Männer im Alter zwischen 25 Jahren und 27 Jahren.

Ein Passagier sagte dem peruanischen Rundfunksender RPP, ein Lastwagen habe den Bus mit 45 Insassen in einer Kurve von der Straße abgedrängt. Das Fahrzeug sei daraufhin bei Huancavelica in die Tiefe gestürzt und im Mantaro-Fluss versunken. Wie der SWR auf seiner Internetseite schreibt, waren die vier Informatikstudenten mit dem Bus auf dem Rückweg von der Hochzeit eines Freundes.

(dpa)
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