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Kinderpornos auf Festplatte: Sexualtäter in Peru gefasst

Einer der meist gesuchten pädophilen Sexualtäter der spanischsprachigen Welt ist in Peru festgenommen worden. Der 29 Jahre alte Mann wurde in der Hauptstadt Lima gefasst, wie die spanische Polizei, die an den Ermittlungen beteiligt war, mitteilte.
Er gab sich im Netz als Kind aus und drängte andere Kinder zu unsittlichen Aufnahmen. Die Videos verkaufte der Mann dann im Internet. Foto: Julian Stratenschulte/Symbolbild Er gab sich im Netz als Kind aus und drängte andere Kinder zu unsittlichen Aufnahmen. Die Videos verkaufte der Mann dann im Internet. Foto: Julian Stratenschulte/Symbolbild
Lima. 

Die Beamten beschlagnahmten bei dem Einsatz mehr als 200 Kinderpornos. Seit Monaten sei gegen den Mann ermittelt worden.

Der Mitteilung zufolge hatten Internet-Ermittler der spanischen Polizei Anfang des Jahres im Netz eine Person entdeckt, die andere Kinder überredete, bedrängte oder erpresste, von sich selbst pornografische Aufnahmen zu machen. Das Individuum agierte unter dem Decknamen «Maxi» und gab sich selbst als Kind aus.

Auf einem der Videos sahen die Polizisten ein zehnjähriges Mädchen, das vor einer Webcam sexuelle Handlungen vornahm. Sie entdeckten dabei auch ein T-Shirt mit dem Wappen einer Schule in Las Palmas (Gran Canaria). Mit Hilfe des betroffenen Mädchens konnte die Polizei schließlich das E-Mail-Konto des Mannes identifizieren.

Der Mann soll mehr als 500 Mädchen in verschiedensten Ländern bedrängt und gefilmt haben. Anscheinend bestritt der Mann seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Kinderpornos. Die spanische Polizei sprach von «einem der größten sexuellen Belästiger der Welt.» Die Opfer stammten aus Peru, Argentinien, Chile, Spanien und der Ukraine, wie die peruanische Zeitung «La República» berichtete.

Der Mann hatte sich in seiner Wohnung in Lima, die er kaum verließ, abgeschottet und auch Überwachungskameras installiert. Auf seinem Computer konnte er die Aufnahmen mit einem speziellen Programm beim Abschalten automatisch löschen. Die Videos mit einem Datenvolumen von mehr als 500 Gigabytes hatte er auf eine externen Festplatte gespeichert. Die Polizei habe sie bei der Hausdurchsuchung in einer Wandöffnung hinter dem Bett des Mannes gefunden.

(dpa)
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