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Leiche entdeckt: Polizei vermutet Suizid vermisster Kollegin

Tagelang suchen Hunderte Polizisten nach einer vermissten jungen Polizeischülerin im Sachsenwald bei Hamburg. Schließlich machen sie eine traurige Entdeckung.
Das letzte Signal des Mobiltelefons der vermissten Polizeischülerin war aus dem Sachsenwald gekommen. Foto: Daniel Bockwoldt Bilder > Das letzte Signal des Mobiltelefons der vermissten Polizeischülerin war aus dem Sachsenwald gekommen. Foto: Daniel Bockwoldt
Hamburg. 

Bei der Suche nach einer vermissten Kollegin hat die Hamburger Polizei die Leiche einer jungen Frau gefunden. „Wir gehen von Suizid aus”, sagte Polizeisprecher Andreas Schöpflin nach dem Fund im Sachsenwald bei Aumühle östlich von Hamburg.

Die Tote sollte zur offiziellen Klärung der Identität ins Institut für Rechtsmedizin nach Lübeck gebracht werden. Am Fundort der Leiche sei eine Dienstwaffe der Polizei entdeckt worden, hieß es. Die vermisste 22-Jährige hatte ihre Pistole nicht wie üblich im Kommissariat gelassen.

Die Polizeischülerin war am Mittwoch vergangener Woche nicht zum Dienst erschienen und am Donnerstag vermisst gemeldet worden. Bereits von Freitag bis Sonntag hatten Hundertschaften mit Hunden den Sachsenwald abgesucht. Die Leiche wurde nun etwa 200 Meter abseits von einem Waldweg entdeckt. Die Beamten sperrten die Fundstelle ab.

Der Vermisstenfall hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt. Am Freitagabend hatte die Polizei ein erstes privates Foto veröffentlicht. Am Montag gab die Polizei ein zweites Foto heraus, das die junge Frau am Mittwoch vergangener Woche am S-Bahnhof Hamburg-Bergedorf zeigte. Das letzte Signal ihres Mobiltelefons sei am selben Tag aus dem Sachsenwald gekommen, sagte Polizeisprecher Ulf Wundrack. „Das hat uns veranlasst, die Suche dort zu starten.”

Auch am Montag hatte es in dem Waldgebiet eine große Polizeiaktion gegeben. „Das hat definitiv nichts mit dem Vermisstenfall zu tun”, hieß es aus Hannover aber zu der Suche einer Hundertschaft - das niedersächsische Landeskriminalamt hatte die Federführung bei der Aktion. Worum es ging, wollte eine LKA-Sprecherin nicht sagen. Ihr Hamburger Kollege erklärte, das zeitliche Zusammentreffen sei rein zufällig gewesen.

(dpa)
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