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Starkregen droht am Wochenanfang: Leichte Entspannung in Hochwassergebieten

Vorsichtiges Aufatmen und banges Hoffen in den niedersächsischen Hochwassergebieten: Während sich die Lage in Wolfenbüttel allmählich entspannt, verlagern sich die Wassermassen nach Norden. Im Harz gibt es kaum Einschränkungen für Urlauber.
Hunde spielen auf einer überfluteten Straße bei Bordenau nahe Neustadt am Rübenberge (Niedersachsen). Foto: Peter Steffen (dpa) Hunde spielen auf einer überfluteten Straße bei Bordenau nahe Neustadt am Rübenberge (Niedersachsen).
Hannover. 

In Südniedersachsen entspannt sich die Hochwasserlage, doch weiter nördlich an der Aller und am Unterlauf der Leine werden hohe Pegelstände erwartet. „Die Hochwasserwelle ist noch nicht durch“, sagte der Sprecher des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), Achim Stolz, am Sonntag.

Urlauber bleiben

Für die Leine in Schwarmstedt im Heidekreis sowie für die Aller in Celle könnte demnächst die Warnstufe drei ausgerufen werden. Dagegen entspannte sich die Lage in Wolfenbüttel bei Braunschweig. Fast alle Bewohner seien wieder in ihre Häuser zurückgekehrt und hätten in Abstimmung mit der Stadt Wolfenbüttel damit begonnen, Sperrmüll an die Straße zu stellen, teilte die Stadtverwaltung mit.

Die Urlauber im Harz ließen sich vom Hochwasser nicht die Ferienlaune vermiesen. „Unsere Partner haben weder von Stornierungen noch von vorzeitigen Abreisen berichtet“, sagte die Sprecherin des Harzer Tourismusverbandes, Christin Wohlgemuth. Dies liege sicherlich auch daran, dass die Aufräumarbeiten so schnell begonnen hätten und auf Hochtouren liefen. Seit Freitag wurden zahlreiche Straßensperrungen aufgehoben und zum Beispiel in Goslar Schäden in der Fahrbahndecke behoben. „Die Wanderwege sind mitunter noch aufgeweicht“, sagte die Sprecherin. Bergtaugliches Schuhwerk werde empfohlen. Darüber hinaus rät die Nationalparkverwaltung Harz an diesem Wochenende von Mountainbike-Touren ab.

Hannover ist nach Angaben von Feuerwehrsprecher Martin Trang glimpflich davongekommen. Zwar bestand am Sonntag noch die Meldestufe drei. Die Pegel seien aber seit Samstag gefallen, sagte Trang. Häuser hätten nicht evakuiert werden müssen. Überflutet worden seien aber ein Ausflugslokal in der Leinemasch sowie zwei Freibäder. „Die Investitionen der letzten Jahre in den Hochwasserschutz haben sich ausgezahlt“, meinte der Sprecher.

Gewitter zu erwarten

Unterdessen kehren zwar in weiten Teilen Deutschlands Sommertemperaturen zurück – heftige Gewitter aber auch. Am heutigen Montag muss zunächst im Südwesten und am Alpenrand ab dem Nachmittag mit Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen gerechnet werden, teilte der Deutsche Wetterdienst mit. In der Nacht zum Dienstag weitet sich die Unwettergefahr dann bis in den Nordosten aus.

Die Temperaturen liegen zum Wochenbeginn im Norden bei 22 bis 27 Grad, im Süden wird es am Dienstag bis zu 35 Grad heiß. Für den Mittwoch sagen die Meteorologen noch südlich der Donau Gewitter voraus, vor allem ab dem Nachmittag. Ansonsten wird ein Mix aus Sonne und Wolken erwartet. dpa

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