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Ehe-Aus: Lilly und Boris Becker trennen sich nach 13 turbulenten Jahren

In der Liebe zwischen Boris Becker und Ehefrau Lilly gab es viele Aufs und Abs. Erstes Date, zwischenzeitliche Trennung, Traumhochzeit. Ein gemeinsames Kind folgte und öffentliche Liebesbekenntnisse. Doch nach 13 turbulenten Jahren ist die Ehe des Glamour-Paares am Ende.
„Kämpferische Liebe“ im Rampenlicht: Lilly und Boris Becker voriges Jahr bei der Aufzeichnung der ARD-Quizsendung „Paarduell“ Foto: Rolf Vennenbernd (dpa) „Kämpferische Liebe“ im Rampenlicht: Lilly und Boris Becker voriges Jahr bei der Aufzeichnung der ARD-Quizsendung „Paarduell“
London/Paris. 

Als Boris Becker im vergangenen November seinen 50. Geburtstag feierte, schenkte ihm seine Frau Lilly (41) eine ungewöhnliche öffentliche Liebeserklärung. „Du hast mir ein Leben geschenkt, von dem wahrscheinlich alle Mädchen träumen“, schrieb sie in einem Brief an ihren Mann, den die Zeitschrift „Bunte“ veröffentlichte. Ein Jahr zuvor – kurz vor Weihnachten – hatte Becker erzählt, dass er mit seiner Lilly alt werden wolle. „Das heißt, wir haben noch 40 Jahre vor uns“, sagte die Tennis-Legende damals.

Doch nun gab eines der aktuell schillerndsten Promi-Paare seine Trennung bekannt. „Frau und Herrn Becker ist diese gemeinsame Entscheidung nach 13 Jahren Beziehung und über 9 Ehejahren nicht leichtgefallen. Am wichtigsten ist beiden Mandanten das Wohlergehen des gemeinsamen Sohnes Amadeus“, erklärte der Anwalt des dreimaligen Wimbledon-Siegers, Christian-Oliver Moser. Der Anwalt bezeichnete die Trennung in dem Artikel als „einvernehmlich und freundschaftlich“.

Gerüchte häuften sich

Just als die Nachricht durchsickerte, fing es in Paris an zu regnen und die Partien der French Open mussten unterbrochen werden. In der französischen Hauptstadt kommentiert Boris Becker gerade als TV-Experte für den Sender Eurosport eines der vier wichtigsten Tennisturniere der Welt. Für die Reporter vor Ort ist er zunächst nicht zu sprechen und zeigt sich auch nicht vor dem Fernsehstudio.

Als 17-Jähriger hatte sich der Rotschopf aus Leimen mit seinem epochalen Wimbledon-Sieg in die Tennis-Geschichtsbücher katapultiert – und auch in die Öffentlichkeit. Seit jenem 7. Juli 1985 steht Becker im Rampenlicht – und jeder seiner sportlichen und privaten Schritte wird beobachtet. „Seit über 30 Jahren lebe ich öffentlich. Dafür zahlt man einen Preis“, sagte Becker jüngst in der ARD-Dokumentation „Boris Becker – Der Spieler“.

Auch Lilly kommt darin ausgiebig zu Wort. „Wenn Du mit Boris Becker zusammenlebst, dann hast Du ihn in guten und in schlechten Tagen, aber ich liebe ihn, weil er sich nicht unterkriegen lässt“, sagt Lilly. Das Paar sei in „kämpferischer Liebe verbunden“, heißt es in einer Rezension des Filmes. Den Kampf hat das Paar offenbar verloren.

Gerüchte über Probleme in der Beziehung gab es zuletzt immer häufiger. Die Vergangenheit des Paares vom Kennenlernen 2005 bis zur pompösen Hochzeit in St. Moritz 2009 war auch schon von emotionalen Aufs und Abs geprägt. Vor der Hochzeit hatte Becker das Model eigentlich verlassen – und sich mit Sandy Meyer-Wölden verlobt. Nach drei Monaten löste er die Verlobung wieder und kehrte reumütig zu Lilly zurück. Zur Promi-Hochzeit des Jahres kamen damals etwa 200 Gäste, darunter Franz Beckenbauer und Beckers Ex-Manager Ion Tiriac.

Ex-Frau Barbara dagegen erschien nicht. Aus dieser Ehe hat Boris die Söhne Noah (24) und Elias (18), aus der „Besenkammer“-Affäre mit Angela Ermakova die Tochter Anna (18) und mit Lilly den gemeinsamen Sohn Amadeus (8).

So gut es ging, versuchten die beiden den Jungen aus der Öffentlichkeit fernzuhalten – auch als in den vergangenen Wochen und Monaten Meldungen über Boris Beckers finanzielle Situation für Schlagzeilen sorgten.

Starke Frau an der Seite

Lilly scheint lange Zeit die starke Frau an seiner Seite – voller Verständnis für einen Menschen, der Liebling der Deutschen war, später aber auch Kopfschütteln erntet für den einen oder anderen missratenen Auftritt in der Öffentlichkeit.

Das historische Wimbledon-Finale sieht Lilly erst viele Jahre später, „höflich interessiert, mehr nicht“, wie es Benjamin von Stuckrad-Barre in seinem jüngst erschienenen „Remix“-Band verriet. Auch Lillys Liebesbrief verriet noch mehr. Für „emotionale Dinge wie tiefe Liebe und Vertrauen, aber auch Materielles wie luxuriöse Reisen im Privatjet, noble Autos, exklusive Veranstaltungen und noch vieles mehr“, dankte Lilly damals.

Sie wusste genau, auf welchen Mann sie sich einließ. Das Glamour-Leben und den Luxus genossen beide. Doch menschlich und emotional entfernten sie sich zuletzt mehr und mehr.

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