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Lokführer raucht Joint - und überfährt Haltesignal

Er sah das rote Haltesignal nicht, weil er etwas Grünes geraucht hatte: Wahrscheinlich zum ersten Mal haben Hamburger Polizisten einen Rauschgiftsünder aus der Lok eines 40 Waggons langen Güterzuges geholt.
Haltesignal auf einem Rangierbahnhof. Foto: Tobias Hase Haltesignal auf einem Rangierbahnhof.
Hamburg. 

Einen kiffenden Lokführer hat die Polizei in Hamburg erwischt. Der 40-Jährige rangierte nach bisherigen Erkenntnissen vermutlich berauscht einen 40 Waggons langen Güterzug mit 3800 Tonnen Gewicht, wie die Polizei mitteilte.

Demnach sah ein Zeuge den Lokführer am frühen Mittwochmorgen auf dem Gelände einer Firma im Stadtteil Bahrenfeld einen Joint rauchen. Der Zeuge verständigte die Firmenleitung und diese dann die Polizei.

Bei seiner Fahrt habe der Lokführer ein Haltesignal überfahren und mit dem letzten Waggon seines Zuges fast eine Barriere gerammt. Ein Drogentest auf dem Präsidium schlug laut Polizei auf THC an, einen Bestandteil der Hanfpflanze. Seinen Lok-Führerschein sei der 40-Jährige nun los, hieß es. Gegen ihn werde ermittelt.

(dpa)
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