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Friedrichsdorfer Hilfsorganisation: Mexiko: Organisation World Vision unterstützt und koordiniert Hilfe im Erdbebengebiet

Von Die Suche nach überlebenden Erdbebenopfern ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Die Friedrichsdorfer Hilfsorganisation World Vision steht im ständigen Kontakt mit ihren Helfern in Mexiko.
Nicht nur Mitarbeiter von World Vision, auch andere Freiwillige und Soldaten bringen in Mexiko-Stadt Hilfsgüter zu den Opfern. Foto: Carlos Tischler (imago stock&people) Nicht nur Mitarbeiter von World Vision, auch andere Freiwillige und Soldaten bringen in Mexiko-Stadt Hilfsgüter zu den Opfern.
Frankfurt. 

Nach dem schweren Erdbeben in Mexiko können viele Opfer nur noch tot geborgen werden. Inzwischen ist die Zahl der Todesopfer auf 250 gestiegen, wie der mexikanische TV-Sender Televisa unter Berufung auf die Behörden mitteilte. Demnach starben allein 115 Menschen in der Millionenmetropole Mexiko-Stadt. Hier stürzten knapp 50, teils sehr hohe Gebäude ein und begruben Menschen unter sich. In der Hauptstadt beteiligen sich Zehntausende Freiwillige am Abtragen der Schuttberge und versorgen obdachlos gewordene Menschen mit Wasser und Essen.

Unterdessen setzt die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision, deren Deutschlandsitz sich in Friedrichsdorf befindet, Psychologen zur Unterstützung von Erdbebenopfern ein, wie Sprecher Dirk Bathe gegenüber dieser Zeitung erklärte. „Die insgesamt 21 Psychologen werden sich vor allem um traumatisierte Kinder kümmern“, sagte Bathe. Zudem habe die Hilfsorganisation zwölf Kinderschutzzentren eingerichtet.

Kinder werden betreut

Die Psychologen gehörten zu einer Gruppe von Freiwilligen aus Mexiko-Stadt. Sie würden von World Vision in ihrer Arbeit unterstützt und koordiniert. Die Kinderschutzzentren seien sichere Orte, in denen die Kleinen Normalität mitten im Chaos erlebten.

In den Schutzzentren können Kinder betreut und unterrichtet werden. World Vision stellt den Kindern Spielzeug, Bastelmaterial und Schulmaterial zur Verfügung. Allein in Mexiko-Stadt seien 220 Schulen beschädigt worden, davon 15 schwer. Die Rettungsarbeiten in Mexiko-Stadt würden nach dem jüngsten Beben derzeit von starken Regenfällen behindert. Dennoch gingen die Arbeiten weiter.

Sergio Medrano, Mitarbeiter von World Vision in Mexiko, sagte: „Ich habe Leute gesehen, die ihre Autos geopfert haben, um mit ihnen einsturzgefährdete Häuser abzustützen. Die Hilfsbereitschaft ist einfach unglaublich. Das Erbeben hat auf gewisse Weise die beste Seite von Mexiko hervorgebracht.“

World Vision verteilt derzeit Nahrung, Decken und Hygieneartikel in Mexiko-Stadt. Dabei werde die Organisation von vielen Freiwilligen unterstützt. Medrano: „Es kommen viele Leute, die uns Sachen bringen, damit wir sie an die Opfer des Bebens verteilen. Das ist ein großartiges Zeichen der Solidarität.“ Wie World-Vision-Sprecher Bathe weiter erläuterte, stünde die Organisation via Skype im ständigen Kontakt mit den Helfern in Mexiko-Stadt.

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