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Analphabeten in Deutschland: Millionen Erwachsene können nur eingeschränkt lesen

Mehrere Millionen Analphabeten in Deutschland - viele können nur einzelne Wörter lesen und schreiben, nicht aber ganze Sätze. Für die von Kanzlerin Merkel ausgerufene „Bildungsrepublik” ist das ein Armutszeugnis.
Wer nicht schreiben kann, hat keinen Zugang zu sozialen Netzwerken und Messaging-Diensten. Foto: Ingo Wagner Wer nicht schreiben kann, hat keinen Zugang zu sozialen Netzwerken und Messaging-Diensten. Foto: Ingo Wagner
Bremen/Berlin. 

Rund 7,5 Millionen Erwachsene in Deutschland können nur eingeschränkt oder überhaupt nicht lesen und schreiben. Das sagte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Claudia Bogedan (SPD), mit Blick auf die „Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung”, die heute eröffnet wird.

Bund und Länder wollen sich gemeinsam mit vielen Partnern in den kommenden zehn Jahren dafür einsetzen, die Grundbildung in Deutschland zu verbessern.

Analphabetismus ist nach Einschätzung der Bremer Bildungssenatorin Bogedan ein vielschichtiges Problem. Die Ursachenforschung müsse ausgebaut werden, um präventiv zu arbeiten und Betroffenen frühzeitig zu helfen.

„Die Bedeutung schriftsprachlicher Kompetenzen wird in allen Lebensbereichen noch zunehmen, gerade auch mit Blick auf die Auswirkungen der weiter voranschreitenden Digitalisierung”, erklärte Bogedan. Angebote seien auch für Asylsuchende wichtig. „Es gibt in der Gruppe der Geflüchteten und auch der Zuwanderer einige Menschen ohne schulische Erfahrungen.”

(dpa)
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