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Prozess: Missbrauchsprozess Freiburg: Hauptbeschuldigter sagt aus

Im Prozess gegen einen Mann aus der Schweiz im Missbrauchsfall Freiburg tritt ein Zeuge auf, der nach Ansicht der Ermittler Drahtzieher und Haupttäter war. Er war Lebensgefährte der Mutter des Kindes. Gemeinsam mit ihr soll er den Jungen Männern gegen Geld für Vergewaltigungen überlassen haben.
Im vierten Prozess um den Missbrauch eines Kindes wird der Hauptbeschuldigte befragt. Foto: Patrick Seeger Im vierten Prozess um den Missbrauch eines Kindes wird der Hauptbeschuldigte befragt.
Freiburg. 

Im vierten Prozess um den jahrelangen Missbrauch eines Kindes bei Freiburg wird der Hauptbeschuldigte an diesem Donnerstag als Zeuge befragt. Der 39-Jährige werde in dem Verfahren vor dem Landgericht Freiburg im Laufe des Mittags gehört, sagte ein Gerichtssprecher.

Auch in den bisherigen drei Prozessen trat er als Zeuge auf. Ihm und der Mutter wird vorgeworfen, den heute neun Jahre alten Jungen aus Staufen bei Freiburg mehr als zwei Jahre lang Männern gegen Geld für Vergewaltigungen überlassen zu haben.

Der 39-Jährige war den Angaben zufolge der Lebensgefährte der Mutter des Kindes. Das Paar soll sich auch selbst an dem Jungen und an einem dreijährigen Mädchen vergangen haben. In dem Missbrauchsfall gibt es insgesamt acht Tatverdächtige. Der Prozess gegen den 39-Jährigen und die Mutter des Kindes beginnt am Montag (11. Juni).

Im aktuellen Prozess ist ein 37 Jahre alter Mann aus der Schweiz angeklagt. Ihm wird vorgeworfen, den Jungen dreimal vergewaltigt und Geld gezahlt zu haben. Ein Urteil in diesem Prozess soll es im Laufe des Juni geben (Az.: 6 KLs 160 Js 35554/17).

(dpa)

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