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Mutmaßlicher Kinox.to-Betreiber im Kosovo gefasst

Die Homepage Kinox.to ist noch immer online. Weiterhin kann man üpber sie zu unerlaubten Raubkopien von etwa Kinofilmen gelangen. Die Betreiber des Internetportals sind zwei Brüder. Einer von ihnen wurde nun im Kosovo festgenommen.
Kinox.to verlinkt auf raubkopierte Medieninhalte wie Kinofilme. Der mutmaßliche Betreiber ist nach jahrelanger Flucht gefasst worden. Foto: Matthias Hiekel/Archiv Foto: dpa Kinox.to verlinkt auf raubkopierte Medieninhalte wie Kinofilme. Der mutmaßliche Betreiber ist nach jahrelanger Flucht gefasst worden. Foto: Matthias Hiekel/Archiv
Dresden. 

Nach drei Jahren auf der Flucht ist den Behörden ein mutmaßlicher Betreiber des verbotenen Raubkopien-Portals Kinox.to ins Netz gegangen. Der 24-Jährige sei bereits Anfang Juli in der Kosovo-Hauptstadt Pristina festgenommen worden, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Dresden mit.

Zuvor hatte das „Handelsblatt” darüber berichtet. Die Auslieferungsvorbereitungen mit den kosovarischen Behörden liefen, sagte Oberstaatsanwalt Oliver Möller. „Wenn er dann überstellt ist nach Deutschland, dann werden die Ermittlungen hier fortgeführt.”

Der Festgenommene und sein vier Jahre älterer Bruder sind seit Oktober 2014 auf der Flucht. Damals hatten Spezialeinheiten das Haus ihrer Eltern bei Lübeck durchsucht, in dem die beiden lebten. Sie sollen zusammen mit anderen die Kinox.to-Seite betreiben, von der aus auf raubkopierte Medieninhalte wie Kinofilme auf anderen Servern verlinkt wird. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen neben gewerbsmäßiger Urheberrechtsverletzung auch Steuerhinterziehung vor.

(dpa)
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