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Nach Amoklauf: Prozess gegen Waffenverkäufer im August

Polizeibeamte stehen nach dem Amoklauf vor einer McDonald's Filiale am OEZ. Foto: Sven Hoppe/Archiv Polizeibeamte stehen nach dem Amoklauf vor einer McDonald's Filiale am OEZ. Foto: Sven Hoppe/Archiv
München. 

Der Verkäufer der beim Münchner Amoklauf benutzten Waffe muss sich vom 28. August an wegen fahrlässiger Tötung in neun Fällen vor dem Landgericht München I verantworten. Die 12. Strafkammer habe die Anklage zur Hauptverhandlung zugelassen, teilte das Gericht am Montag mit. Dem Mann werden zudem fahrlässige Körperverletzung in fünf Fällen sowie Verstöße gegen das Waffengesetz und das Kriegswaffenkontrollgesetz vorgeworfen.

Der 18-jährige Amokschütze David S. hatte die Glock-Pistole samt Munition im sogenannten Darknet besorgt, einem anonymen Teil des Internets. Am 22. Juli vergangenen Jahres erschoss er damit am Münchner Olympia-Einkaufszentrum neun Menschen und richtete sich dann selbst. Fünf Menschen wurden verletzt.

(dpa)
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