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Fast 400 Retter im Einsatz: Nach Disko-Großbrand in Bayreuth übernehmen Brand-Fahnder

Ganze Generationen junger Bayreuther und zugereister Studenten haben sich in der Diskothek Rosenau vergnügt - jetzt zerstörte ein Feuer die Räume. Hat Pyrotechnik den Großbrand verursacht?
Ein Polizist durchsucht die Trümmer der völlig ausgebrannten Discothek "Rosenau". Foto: Nicolas Armer Ein Polizist durchsucht die Trümmer der völlig ausgebrannten Discothek "Rosenau". Foto: Nicolas Armer
Bayreuth. 

Nach einem Disko-Großbrand mit Kastrophenalarm in Bayreuth haben die Ermittlungen zur Ursache begonnen. Fahnder der Kripo untersuchten nun das Gebäude, sagte ein Polizeisprecher.

Möglicherweise war der Brand am Donnerstagnachmittag durch pyrotechnische Arbeiten ausgelöst worden. Stundenlang stand das Gebäude in Flammen, eine schwarze Rauchwolke waberte über Bayreuth. Die Kommune rief Katastrophenalarm aus, hob ihn dann aber in den Morgenstunden wieder auf.

Da zunächst unklar war, ob bei dem Brand giftige Dämpfe ausgetreten sind, wurden die Anwohner aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Auch eine Evakuierung der umliegenden Wohngebäude stand im Raum, eine Halle als Ausweichquartier wurde bereits vorbereitet. „Diese Maßnahme war aber nicht notwendig, die Luftqualität erreichte keinen kritischen Bereich”, sagte ein Sprecher der Stadt Bayreuth.

Zwei Männer, die sich zum Zeitpunkt des Ausbruchs des Feuers im Gebäude der Disco Rosenau aufhielten, erlitten eine Rauchvergiftung und kamen ins Krankenhaus. Acht Menschen klagten über gereizte Atemwege und wurden von Sanitätern versorgt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf mehrere Hunderttausend Euro. Das Gebäude, in dem die Disko untergebracht war, stammt aus den 20er Jahren.

Rund 380 Kräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes, des Technischen Hilfswerks und der Polizei waren im Einsatz. Auch am Freitag waren noch Feuerwehrleute an der Brandstelle. Das Technische Hilfswerk transportierte teils noch qualmenden Bauschutt ab.

(dpa)
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