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Nasa-Angebot: Den eigenen Namen zum Mars fliegen lassen

Zum Roten Planeten reisen: Das können Fünfjährige demnächst ebenso wie 99 Jahre alte Senioren. Zumindest gilt das für ihren Namenszug.
Auch wenn man noch nicht selbst hinreisen kann - der eigene Name kann bereits zum Mars geschickt werden. Foto: Nasa/Hubble Auch wenn man noch nicht selbst hinreisen kann - der eigene Name kann bereits zum Mars geschickt werden.
Washington. 

Wer schon immer mal zum Mars fliegen wollte, kann jetzt zumindest schon mal seinen Namen hinschicken. Auf einer Webseite (mars.nasa.gov der US-Raumfahrtbehörde Nasa kann man bis zum 1. November Vor- und Nachnamen eintragen und dann eine Art virtuellen „Boarding Pass” erhalten.

Die Namen kommen dann per Mikrochip an Bord des Mars-Lander „InSight”, der sich im kommenden Mai auf den Weg zum Roten Planeten machen soll, wie die Nasa am Mittwoch mitteilte.

2015 hatten bei einer ersten Aktion bereits mehr als 825.000 Menschen ihre Namen eingetragen, nun soll ein zweiter Mikrochip dazukommen. Der „InSight”-Lander soll im November 2018 auf dem Mars ankommen und den Planeten mit wissenschaftlichen Instrumenten untersuchen. Davon erhoffen sich Wissenschaftler neue Informationen über die Entstehung des Planeten und auch der Erde.

„Der Mars begeistert Raumfahrt-Enthusiasten jeden Alters”, sagte „InSight”-Projektleiter Bruce Banerdt. „Diese Möglichkeit lässt sie Teil des Raumfahrzeugs werden, das das Innere des Roten Planeten untersuchen wird.” Das Gerät soll ein Seismometer absetzen, mit dem Marsbeben und Meteoriteneinschläge erfasst werden. Zudem soll es so weit in den Grund des Planeten bohren wie noch kein anderer Marslander zuvor. Der Start der Mission ist für Mai 2018 geplant.

(dpa)
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