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Nebelmonat November macht seinem Ruf alle Ehre

Die Sonne hat es derzeit sehr schwer, sich gegen Nebel und Hochnebel durchzusetzen. Foto: Federico Gambarini Die Sonne hat es derzeit sehr schwer, sich gegen Nebel und Hochnebel durchzusetzen.
Offenbach. 

Nebelfelder und trübe Tristesse. Der November wird seinem Ruf als Nebelmonat in den kommenden Tagen fast überall gerecht.

„Die Sonne hat es sehr schwer, sich gegen Nebel und Hochnebel durchzusetzen”, warnte Meteorologe Christian Herold vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Dienstag vor überzogenen Erwartungen an das aktuelle Hochdruckgebiet „Xandy”.

Da reiche die Kraft der Sonnenstrahlen auch nicht mehr, um die polare Meeresluft zu erwärmen. So liegen die Höchsttemperaturen am Mittwoch lediglich zwischen vier und neun Grad, am Donnerstag soll es geringfügig wärmer werden. Nachts hingegen kann das Thermometer auf bis zu null Grad sinken.

Diese Wetterverhältnisse seien für die erste Novemberhälfte eigentlich eher untypisch, heißt es beim DWD. Denn häufig komme es um diese Zeit noch einmal zu einer Schönwetterperiode, die wegen des Sankt Martin-Tages auch Martinssommer genannt werde. In diesem Jahr hingegen sei es ein bis zwei Grad zu kalt für die Jahreszeit - und eine Änderung ist nicht in Sicht. Eine neue, zum Wochenende erwartete Kaltfront stellt nicht nur in den Alpen, sondern auch in den Mittelgebirgen Schnee in Aussicht.

(dpa)
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