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Neun verscharrte Babys - der Fall von Brieskow-Finkenheerd

Im brandenburgischen Brieskow-Finkenheerd sichert ein Polizeibeamter den Fundort der neun toten Neugeborenen, die in Blumenkübeln und -kästen versteckt waren. Foto: Patrick Pleul/Archiv Im brandenburgischen Brieskow-Finkenheerd sichert ein Polizeibeamter den Fundort der neun toten Neugeborenen, die in Blumenkübeln und -kästen versteckt waren. Foto: Patrick Pleul/Archiv
Wallenfels. 

Der grausige Fund von neun Babyleichen im brandenburgischen Brieskow-Finkenheerd im Sommer 2005 sorgte bundesweit für Entsetzen.

Die Überreste der Neugeborenen waren durch Zufall bei Aufräumarbeiten auf dem elterlichen Grundstück der Kindsmutter nahe der polnischen Grenze entdeckt worden.

Die Zahnarzthelferin wurde zu 15 Jahren Haft wegen Totschlags verurteilt. Die Frau hatte nach Überzeugung der Richter zwischen 1992 und 1998 ihre acht lebend geborenen Säuglinge unversorgt sterben lassen. Ein Fall war verjährt. Die toten Kinder hatte sie in Blumenkübeln und anderen Gefäßen verscharrt.

Ihr Motiv: Angst um die Ehe. Die Gefäße bewahrte sie zunächst auf ihrem Balkon in einem Wohnblock auf und stellte sie später auf dem Grundstück in Brieskow-Finkenheerd ab. Die Frau, die noch vier lebende Kinder hat, wurde im September dieses Jahres nach Verbüßung von zwei Dritteln der Strafe aus der Haft entlassen.

(dpa)
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