E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 14°C

Paar in Mexiko soll für 20 Frauenmorde verantwortlich sein

Sie wurden gefasst, als sie Leichenteile mit einem Kinderwagen durch einen Vorort von Mexiko-Stadt transportierten. Ein mexikanisches Paar soll mindestens 20 Frauen ermordet haben. In einem Fall sollen sie das Baby eines Opfers verkauft haben.
Teilnehmer eines Protestmarsches, darunter Angehörige, gedenken der Opfer eines mutmaßlichen Serienmörder-Paares in Ecatepec. Foto: El Universal/El Universal via ZUMA Wire Teilnehmer eines Protestmarsches, darunter Angehörige, gedenken der Opfer eines mutmaßlichen Serienmörder-Paares in Ecatepec.
Ecatepec. 

In den Ermittlungen um ein mutmaßliches Serienmörder-Paar aus Mexiko kommen immer schlimmere Details zutage: Nach Angaben der Staatsanwaltschaft könnten die Verdächtigen für insgesamt 20 Frauenmorde verantwortlich sein.

Bislang waren die Ermittler von zehn Taten ausgegangen. Staatsanwalt Alejandro Gómez Sánchez sagte, der festgenommene Mann habe Beteiligung an 20 Morden zugegeben. Der Mann und seine Partnerin waren vergangene Woche in der Stadt Ecatepec nahe Mexiko-Stadt gefasst worden, als sie gerade menschliche Überreste in einem Kinderwagen transportierten.

Die Staatsanwaltschaft ermittle derzeit in zehn Fällen, zu denen es konkrete Informationen gebe, sagte Gómez dem Radiosender Fórmula. Die Leichen verscharrte das Paar zum Teil auf einer Brachfläche in der Nähe seines Hauses. Außerdem verkauften die Verdächtigten das Baby eines des Mordopfers. Die Ermittler fanden das Mädchen und brachten es zu seinen Angehörigen zurück. Auch die Personen, die das Kind gekauft hatten, wurden festgenommen.

Der Bundesstaat México rund um Mexiko-Stadt gilt als eine der gewalttätigsten Regionen des Landes. Seit Anfang des Jahres registrierten die Behörden dort über 1400 Tötungsdelikte und 64 Frauenmorde.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Panorama

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen