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Panda-Geburtstage: Torten für Berliner Bambus-Liebhaber

Für diese Stars unter den Zoo-Tieren ist es inzwischen selbstverständlich: Zum Geburtstag gibt es extra Aufmerksamkeiten von den Pflegern. Bei den Berliner Pandas steht das diese Woche gleich zweifach an.
Im Berliner Zoo bekommt Panda-Männchen Jiao Qing („Schätzchen”) eine Torte zum Geburtstag. Foto: Paul Zinken/Archiv Im Berliner Zoo bekommt Panda-Männchen Jiao Qing („Schätzchen”) eine Torte zum Geburtstag.
Berlin. 

Das einzige Panda-Pärchen in Deutschland feiert in dieser Woche gleich zweimal Geburtstag. Weibchen Meng Meng („Träumchen”) wird am Dienstag fünf, Männchen Jiao Qing („Schätzchen”) am Sonntag acht Jahre alt.

Wie der Berliner Zoo mitteilte, gibt es an beiden Tagen Abwechslung auf dem Speiseplan der Publikumslieblinge: Statt Bambus pur servieren ihnen die Tierpfleger um 10.00 Uhr jeweils eine Torte. 

Die Leckerei kommt jedoch ohne Zucker oder gar Sahne aus und enthält stattdessen Bambus, Äpfel, Möhren und Eis, wie eine Zoo-Sprecherin sagte. Besucher sollen zuschauen können, wie das Geburtstagsgeschenk auf der Außenanlage aufgetischt wird - und wie die schwarz-weißen Bären reagieren. Angesichts der Tatsache, dass sie ihre Tage außer mit Schlafen im Wesentlichen mit Fressen verbringen, dürften die Torten den Geschmack treffen.

Auch international sind es oft die Stars unter den Zoo-Tieren, die zum Geburtstag etwas bekommen. Oder die besonders alten Tiere - wie im Fall von Gorilla-Seniorin Fatou (schätzungsweise 61) aus dem Berliner Zoo. Ihr bereiteten die Pfleger in den vergangenen Jahren oft mit süßem Obst eine Freude. Tiergeburtstage als Gelegenheit für schöne Fotos sind für Zoos auch ein Marketing-Instrument.

Die beiden Pandas sind eine Leihgabe Chinas und stammen aus einem Reservat in Chengdu. Erst vor wenigen Tagen jährte sich ihre Ankunft in Berlin zum ersten Mal. Derzeit gelten sie als noch zu jung für eine Paarung. Der Hauptstadt-Zoo ist der einzige bundesweit, der Große Pandas hält. In freier Wildbahn sind diese äußerst rar: In den Bambuswäldern im Südwesten Chinas leben nach Angaben der Tierschutzorganisation WWF nur noch knapp 2000 Tiere.

(dpa)
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