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Papst Franziskus: Ein Mafioso ist kein Christ

Papst Franziskus besucht am Samstag in Siziliens Hauptstadt Palermo die Kathedrale Maria Santissima Assunta. Foto Andrew Medichini/AP Foto: Andrew Medichini Papst Franziskus besucht am Samstag in Siziliens Hauptstadt Palermo die Kathedrale Maria Santissima Assunta. Foto Andrew Medichini/AP
Palermo. 

Der Mafia angehören und gläubig sein? Aus Sicht von Papst Franziskus ist das unmöglich. „Man kann nicht an Gott glauben und der Mafia angehören”, sagte das katholische Kirchenoberhaupt bei einem Besuch im sizilianischen Palermo.

„Wer zur Mafia gehört, lebt nicht als Christ, weil er mit seinem Leben den Namen der Liebe Gottes lästert”, so der Papst laut Vatikan am Samstag vor mehr als 100.000 Menschen. Im Leben müsse es um Liebe statt um Hass gehen und um Vergebung statt um Rache.

Anlass des Besuchs des Argentiniers war die Ermordung eines Anti-Mafia-Priesters vor 25 Jahren. Don Pino Puglisi hatte sich für die Bekämpfung der organisierten Kriminalität und Korruption eingesetzt, vor allem wollte er Jugendliche von der Mafia fernhalten. Er gilt als erster Märtyrer gegen die Mafia der katholischen Kirche und wurde vor wenigen Jahren selig gesprochen. Auf Sizilien ist die Mafia-Organisation Cosa Nostra beheimatet.

(dpa)
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