Pariser Nackt-Tänzerinnnen streiken für mehr Geld

Der Pariser Nachtclub "Crazy Horse" ist für seine Shows mit Lichtinstallationen auf nackten Frauenkörpern bekannt. Nun sind die Tänzerinnen in Streik getreten. Sie verlangen mehr Geld.
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Paris. 

Die Tänzerinnen des berühmten Pariser Nachtclubs "Crazy Horse" streiken für mehr Geld. Das Cabaret bestätigte am Mittwoch, dass deswegen bereits erste Aufführungen ausfallen mussten. Wann es weitergehen könne, sei noch unklar.

Nach Ansicht der Tänzerinnen steht der Verdienst im 1951 gegründeten Theater in keinem Verhältnis zur Leistung. "Man verlangt von uns 24 Tage im Monat zu arbeiten. Das 'Crazy Horse' ist nicht irgendein Cabaret. Es ist ein besonderer Ort und eine Nacktshow", sagte eine Tänzerin am Mittwoch dem Radiosender RTL. Das berücksichtige die Entlohnung nicht.

Der Nachtclub in der Nähe der Prachtstraße Champs-Élysées gehört zu den bekanntesten und geschichtsträchtigsten Cabarets in Paris. Andere sind etwa das "Moulin Rouge" oder das "Paradis Latin". Das "Crazy Horse" ist für seine Shows mit Lichtinstallationen auf nackten Frauenkörpern bekannt. Die Tänzerinnen, die meist in der Gruppe auftreten, dürfen sich dafür in Brustumfang und Statur kaum voneinander unterscheiden.

(dpa)
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