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Erstes Interview seit Trennung: Pitt räumt Alkoholprobleme ein

Brad Pitt und Angelina Jolie galten jahrelang als Traumpaar Hollywoods. Ihre Trennung überraschte die Öffentlichkeit. Jetzt sprach Pitt erstmals über die Hintergründe – und darüber, wie es weitergeht.
Bei diesem Auftritt 2014 waren die Minen von Brad Pitt und Angelina Jolie schon eisig. Foto: Facundo Arrizabalaga (EPA FILE) Bei diesem Auftritt 2014 waren die Minen von Brad Pitt und Angelina Jolie schon eisig.
Los Angeles. 

Alkohol, Einsamkeit, Kinder, Therapie – Brad Pitt (53) lässt kein Thema aus: Acht Monate nach der überraschenden Trennung von Angelina Jolie (41) spricht der Hollywoodstar erstmals öffentlich über die gescheiterte Beziehung und sein Leben danach.

Im Interview mit der amerikanischen Zeitschrift „GQ Style“ erzählt der Schauspieler, dass er in Therapie sei und von Alkohol Abstand halte. Mit angegrautem Kinnbart und hagerem Gesicht blickt Pitt auf vielen Bildern nachdenklich in die Kamera.

Er habe vorher zu viel getrunken und viele der Probleme selbst verschuldet, räumt Pitt in dem langen und sehr persönlichen Interview ein. „Ich konnte wirklich einen Russen mit seinem eigenen Wodka unter den Tisch trinken. Ich habe das professionell gemacht, ich war gut darin.“ Er wolle nun ein gesünderes Leben führen und mehr Zeit mit seinen Kindern verbringen.

Er sei nie gut darin gewesen, über Gefühle zu sprechen, sagte Pitt. So sei er aufgewachsen. Aber für seine Kinder wolle er sich jetzt bessern. „Mit der Trennung ist es mir klar geworden: Ich muss mehr machen. Ich muss mehr machen für sie. Ich muss es ihnen zeigen. Und ich muss sehr gut darin sein.“

Bitteren Streit vermeiden

Jolie und Pitt hatten im Januar in einem gemeinsamen Statement angekündigt, ihre Scheidung zum Wohle ihrer Kinder unter Ausschluss der Öffentlichkeit abzuwickeln. Zwei Jahre nach ihrer Hochzeit hatte Jolie im September die Scheidung von ihrem langjährigen Partner eingereicht.

Sie forderte das alleinige Sorgerecht für die drei leiblichen und die drei adoptierten Kinder im Alter von acht bis 15 Jahren. Derzeit sind die Kinder in der Obhut der Mutter, Pitt hat Besuchsrecht. Er und Jolie würden „ihr Bestes versuchen“, eine Einigung zu finden. Das plötzliche Auseinanderbrechen der Familie sei für die Kinder sehr schwierig gewesen, erklärt Pitt. Einen bitteren Sorgerechtsstreit wollten sie unbedingt vermeiden. Sie bemühten sich darum, „dass jeder am Ende stärker und ein besserer Mensch ist“.

Auch Jolie hatte kürzlich Bilanz gezogen. „Es war eine sehr schwierige Zeit. Aber wir sind eine Familie. Und wir werden immer eine Familie sein“, sagte sie im Februar in einem Gespräch mit BBC World News in Kambodscha. „Wir werden über diese Zeit hinwegkommen und hoffentlich eine stärkere Familie werden.“

Er selbst habe nach der Trennung im September bei Freunden in Santa Monica Unterschlupf gesucht. Es sei „zu traurig“ gewesen, alleine in seinem Haus in den Hügeln von Hollywood zu sein.

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