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Royale Verlobung: Prinz Harry und Meghan Markle heiraten

In Großbritannien wird es im Frühjahr wieder eine Märchenhochzeit geben. Prinz Harry hat um die Hand der US-Schauspielerin Meghan Markle angehalten. Die Queen ist „hocherfreut”.
Nach der Bekanntgabe ihrer Verlobung treten Prinz Harry und Maeghan Markle im „Weißen Garten” des Kensington-Palasts vor die Kameras. Foto: Dominic Lipinski Nach der Bekanntgabe ihrer Verlobung treten Prinz Harry und Maeghan Markle im „Weißen Garten” des Kensington-Palasts vor die Kameras.
London. 

Der britische Prinz Harry und die US-Schauspielerin Meghan Markle haben sich verlobt. Das teilte das Königshaus am Montag in London mit. Die Hochzeit soll im Frühjahr 2018 stattfinden.

Die Queen und Prinz Philip seien „außer sich vor Freude für das Paar und wünschen ihnen alles Glück”, teilte ein Sprecher des Buckingham-Palasts mit.

Das Paar habe sich im November entschieden zu heiraten, hieß es in einer Mitteilung auf dem Twitter-Account des Clarence House, dem Sitz von Prinz Charles. Harry habe Queen Elizabeth II. und enge Familienmitglieder in Kenntnis gesetzt. Harrys Bruder Prinz William und Herzogin Kate ließen wissen, sie seien „sehr aufgeregt”. „Es war wundervoll, Meghan kennenzulernen und zu sehen, wie glücklich sie und Harry miteinander sind.”

Auch Markles Eltern zeigten sich begeistert. „Wir freuen uns unglaublich für Meghan und Harry”, hieß es in einer Mitteilung im Namen von Harrys künftigen Schwiegereltern Thomas Markle und Doria Ragland.

Die 36 Jahre alte Afroamerikanerin Markle war schon mit einem Filmproduzenten verheiratet, von dem sie sich vor etwa vier Jahren scheiden ließ. Der 33-jährige Harry hatte sich anfangs massiv über „Sexismus und Rassismus” beklagt, die seine Freundin im Vereinigten Königreich erleiden musste. Britischen Medien zufolge ist es wahrscheinlich, dass Markle durch die Hochzeit zur Herzogin wird.

Vor etwa einem Jahr hatte das britische Königshaus die Beziehung von Prinz Harry und Meghan Markle offiziell bekanntgegeben. Im vergangenen September zeigten sich die beiden bei den „Invictus Games” in Toronto erstmals turtelnd in der Öffentlichkeit und befeuerten die Gerüchteküche. In London spielen sie dagegen lange Katz und Maus mit den Medien.

Fürst Rainier III. von Monaco und Grace Kelly nach ihrer Trauung am 19.04.1956 in Monaco. Foto: UPI
Wenn Schauspielerinnen adelig heiraten

Die Schauspielerin und der Prinz: Wenn Harry und Meghan Markle im Frühjahr vor den Altar treten, wird wieder einmal von einer „Märchenhochzeit” die Rede sein - so wie in diesen Fällen.

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Markles Mutter arbeitete als Sozialarbeiterin, ihr Vater als Beleuchtungsspezialist beim Fernsehen. Sie ging in Los Angeles zur Schule, studierte im US-Bundesstaat Illinois und lebte zuletzt in Kanada, wo sie für die Anwaltsserie „Suits” vor der Kamera stand. Am Hof soll sie auch für ihren Einsatz für Frauenrechte geschätzt werden.

Harry hat einen Imagewandel durchgemacht. Der ehemalige „Party-Prinz” machte zunächst durch Skandale und Frauengeschichten auf sich aufmerksam. Heute unterstützt der Rotschopf, der zweimal mit den Streitkräften in Afghanistan war, Kriegsveteranen, HIV-infizierte Kinder und psychisch Kranke. Viele Briten zieht er mit seiner offenen Art und Herzlichkeit in den Bann - so wie einst seine Mutter Diana.

(dpa)

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