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Psychisch kranker Ehemann vor Gericht

Die blutige Tat hatte Entsetzen in Berlin ausgelöst: Eine Mutter von sechs Kindern wird grausam getötet. Ihr Mann gesteht. Gutachter stufen ihn aber als nicht schuldfähig ein. Bleibt er für immer in der Psychiatrie?
Der 30 Jahre alte Täter wird als schuldunfähig eingestuft. (Symbolbild) Der 30 Jahre alte Täter wird als schuldunfähig eingestuft. (Symbolbild)
Berlin. 

Ein 32-Jähriger, der seine Frau nach einem dramatischen Familienstreit in Berlin-Kreuzberg erstochen und zerstückelt hat, kommt jetzt vor Gericht. Der Mann soll die Mutter von sechs Kindern am 4. Juni niedergeschlagen und mit mehreren Messerstichen getötet haben. Dann soll er der 30-Jährigen den Kopf abgeschnitten und Körperteile von der Dachterrasse im fünften Stock der Kreuzberger Wohnung geworfen haben.

Das Verfahren am Landgericht beginne am nächsten Dienstag, teilte Gerichtssprecher Tobias Kaehne am Donnerstag mit. Es ist kein Strafprozess, sondern ein sogenanntes Sicherungsverfahren. Dabei geht es darum, ob der Mann - wie von der Staatsanwaltschaft gefordert - in psychiatrisches Krankenhaus kommt.

Die Kinder der getöteten Mutter hatten die Gewalttat laut Polizei entgegen ersten Befürchtungen wohl nicht mitbekommen. Der Mann soll die Bluttat im Wesentlichen gestanden haben. Der Verdächtige sei bereits vorläufig im Maßregelvollzug untergebracht, dem Krankenhaus für psychisch kranke Straftäter.

Am Dienstag kam es in Berlin wieder zu einem blutigen Familiendrama. Ein Mann soll seine Lebensgefährtin in der gemeinsamen Wohnung mit einem Messer schwerst verletzt haben. Der Angreifer flüchtete. Die 36-Jährige soll nach Berichten von Einsatzkräften Schnittverletzungen im Gesicht sowie am Ober- und Unterleib erlitten haben. Die Frau soll gefesselt gewesen sein. Das blutüberströmte Opfer musste in einem Krankenhaus notoperiert werden.

(dpa)
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