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Schottland trauert um die Opfer von Glasgow

Nach dem tödlichen Absturz eines Polizeihubschraubers auf das Dach einer Kneipe in Glasgow haben die Helfer in der Nacht die Bergungsarbeiten fortgesetzt. Dabei wurde die Leiche eines 48-Jährigen aus den Trümmern geborgen und identifiziert.
Feuerwehrmänner am Ort des Unglücks in Glasgow. Foto: Andrew Milligan Feuerwehrmänner am Ort des Unglücks in Glasgow. Foto: Andrew Milligan
London/Glasgow. 

Zugleich forschen Experten von Scotland Yard weiter nach der Ursache des Unglücks - vom technischen Defekt bis zum Wettereinfluss wurde nichts ausgeschlossen. Polizeiteams fragten nach Angaben des Senders BBC in der Umgebung nach möglichen Videoaufzeichnungen, die bei der Aufklärung der Unglücksursache helfen könnten.

Unter den acht Toten ist die dreiköpfige Besatzung - zwei Polizeibeamte und ein ziviler Pilot. 32 Menschen kamen ins Krankenhaus, von ihnen waren am Samstagabend noch 14 in Kliniken. Zum Zeitpunkt des Unglücks am späten Freitagabend waren etwa 120 Menschen in dem Pub «The Clutha Vaults» im Stadtzentrum, eine Band spielte.

Die Rettungs- und Bergungsarbeiten werden noch unbestimmte Zeit dauern, kündigte Glasgows Polizeichef Sir Stephen House an. «Dies wird nicht schnell vorüber gehen», sagte er. Die Bergungsarbeiten seien kompliziert und gefährlich. Das Wrack des Hubschraubers stecke noch mitten im Gebäude.
 

Der Hubschrauber der Glasgower Polizei vom Typ Eurocopter EC 135 T2 soll nicht Feuer gefangen haben, offenbar gab es keinen Brand und auch keine Explosion. «Im Moment ist es ein völliges Mysterium», sagte der Luftfahrtexperte Chris Yates. Die Maschine war nach seinen Angaben sieben Jahre alt. Augenzeugen berichteten, die Maschine sei «wie ein Stein» vom Himmel gefallen.

Als Reaktion auf das Unglück zeigten in Schottland viele ihre Anteilnahme. In der Nähe des Unglücksortes wurden Blumen niedergelegt. Bei Fußballspielen in Schottland legten Spieler und Zuschauer Gedenkminuten ein.

Schottlands Ministerpräsident Alex Salmond ordnete für das Wochenende - wegen des traditionellen Gedenkens an den Schutzheiligen St. Andrew eigentlich ein Freudenfest in Schottland - Trauerbeflaggung an.

Bilderstrecke Helikopter-Wrack soll nach Absturz gehoben werden
Feuerwehrmänner am Ort des Unglücks in Glasgow. Foto: Andrew MilliganZum Gedenken an die Opfer der Tragödie werden unweit des Unglücksort Blumen niedergelegt. Foto: Andrew MilliganDer Ort der Tragödie: Die Clutha Bar im schottischen Glasgow. Foto: Andrew Milligan


epa03971119 Scottish Fire and Rescue services at the scene of a police helicopter crash on top of the Clutha Bar in Glasgow, Scotland 30 November 2013. The accident happened late 29 November and it is understood persons died. Around 120 people were inside the busy pub when the roof collapse after the impact of the copter. EPA/Andrew Milligan UK AND IRELAND OUT EDITORIAL USE ONLY +++(c) dpa - Bildfunk+++
Glasgow Hubschrauber Absturz Helikopter-Wrack soll nach Absturz gehoben werden

Schottland trauert um die Opfer des Hubschrauberabsturzes in Glasgow. Experten forschen weiter nach der Ursache des Unglücks. Rettungsmannschaften versuchen, das Wrack der Unglücksmaschine aus den Trümmern des Pubs zu ziehen.

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(dpa)
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