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Sturm erreicht Höhepunkt am Nachmittag

Orkantief "Xaver" wird am Donnerstagnachmittag in Norddeutschland erwartet. Weihnachtsmärkte sind geschlossen, Flüge gestrichen und Züge fallen aus. Hessen wird von dem heftigen Sturm nur wenig spüren.
Hamburger Fischmarkt unter Wasser. Foto: Bodo Marks Hamburger Fischmarkt unter Wasser. Foto: Bodo Marks
Hamburg. 

Norddeutschland erwartet für den Nachmittag die volle Wucht des Orkantiefs «Xaver». Am Vormittag lag das Tief - womöglich einer der schwersten Stürme seit Jahrzehnten in Deutschland - noch bei den Shetland-Inseln im Nordatlantik nahe Schottland, wie es vom Deutschen Wetterdienst hieß.
 

Bilderstrecke Xaver über Deutschland
Xaver erreichte auch Hessen. Ein Mann räumt in Usseln (Hessen) den Gehweg mit seinem, zum Räumfahrzeug umgebauten, VW-Käfer.Einsatzkräfte der Feuerwehr pumpen in einer Straße am Fischmarkt in Hamburg ein überschwemmtes Ladengeschäft leer.Der Fischmarkt am Hamburger Hafen steht unter Wasser - das Orkantief "Xaver" hat am Donnerstagnachmittag den Norden mit voller Wucht erreicht.

Das Hauptwindfeld mit Windböen von bis zu 160 Stundenkilometern werde bis zum Abend und auch in der Nacht über den Norden hinwegziehen. Bis zu einer ungefähren Linie Münster-Hannover-Berlin musste mit orkanartigen Böen gerechnet werden. Eineinhalb Tage soll «Xaver» toben - und damit länger als «Christian», der im Oktober viel Chaos verursacht hatte.

Zunächst brachte «Xaver» in Schottland Probleme. Etwa 20 000 Haushalte waren am Morgen nach heftigem Wind ohne Strom. Straßen und Brücken waren gesperrt, Züge fielen aus. Die Küstenwachen in Schottland, England und Wales warnten vor Überflutungen.

Schon vor seinem Eintreffen in Deutschland wirbelte «Xaver» den Alltag durcheinander. Bürger waren aufgefordert, während des Orkans im Haus zu bleiben. Wälder sollten auch nach dem Sturm zunächst gemieden werden.

Heute fällt in Niedersachsen, Hamburg und an der Westküste Schleswig-Holsteins an vielen Schulen der Unterricht aus. Inselfähren stellten ihren Betrieb ein, am Hamburger Flughafen wurden zunächst mehr als 20 Flüge abgesagt.

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(dpa)
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