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Tödliche Schüsse im Kiosk: Anklage plädiert lebenslange Haft

Beamte der Spurensicherung untersuchen nach dem tödlichen Raubüberfall den Tatort in Wiesbaden. Foto: Arne Dedert Beamte der Spurensicherung untersuchen nach dem tödlichen Raubüberfall den Tatort in Wiesbaden.
Wiesbaden. 

Im Prozess um tödliche Schüsse auf eine Kioskbesitzerin in Wiesbaden hat der Staatsanwalt vor dem Landgericht lebenslange Haft für den 26 Jahre alten Angeklagten wegen Mordes gefordert.

Er plädierte auch dafür, die besondere Schwere der Schuld festzustellen, was eine vorzeitige Entlassung erschweren würde.

Der Angeklagte wird beschuldigt, bei einem Überfall kurz vor Weihnachten 2016 eine 59 Jahre alte Frau erschossen zu haben. Der Ehemann des Opfers und der Neffe der Frau, Fußball-Profi Marc Wachs vom Zweitligaverein Dynamo Dresden, waren schwer verletzt worden.

Nach den Schüssen war der Täter aus dem Kiosk geflüchtet. Wenige Tage danach wurde der 26-Jährige aufgrund von DNA-Spuren am Tatort verhaftet.

(dpa)
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