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Umfrage: Deutsche ziehen Karibik der ISS vor

Einmal ins Weltall fliegen, die Erde mal längere Zeit aus völlig anderer Perspektive sehen. Was wie ein Traum klingt, lässt die meisten Deutschen kalt.
70 Prozent der Deutschen würden lieber sechs Monate in der Karibik verbringen als sechs Monate auf der ISS. Foto: Friedel Gierth/Illustration 70 Prozent der Deutschen würden lieber sechs Monate in der Karibik verbringen als sechs Monate auf der ISS.

Berlin (dpa) - Wenn der deutsche Astronaut Alexander Gerst voraussichtlich Anfang Juni zu seiner zweiten Mission in Richtung Internationale Raumstation (ISS) aufbricht, fliegt der Neid der meisten Deutschen nicht mit.

70 Prozent würden lieber sechs Monate in der Karibik verbringen als sechs Monate auf der ISS. Das ergab eine repräsentative Online-Befragung des Meinungsforschungsinstitut YouGov unter 2074 Menschen.

Vor allem die Älteren zeigten sich erdverbunden. 74 Prozent der Befragten über 55 Jahren ziehen die Karibik einem Weltraumabenteuer vor. Auch was die Aussichten für einen künftigen Urlaub im All überhaupt anbelangt, äußerten sich die Befragten skeptisch: Knapp 50 Prozent gaben an, dass dies in 20 Jahren nicht möglich sein wird. Nur 27 Prozent gehen von einer außerirdischen Erweiterung potenzieller Urlaubsziele aus. Die übrigen Teilnehmer waren unentschlossen oder gaben keine Auskunft. Bislang waren nur wenige superreiche Privatleute zu einer Stippvisite auf der ISS zu Gast.

Ein deutlicher Unterschied zwischen den Geschlechtern fand sich bei der Frage zur Sinnhaftigkeit der Forschung im All: Insgesamt fanden 37 Prozent der Befragten, dass der deutsche Beitrag zur ISS von etwa 160 Millionen Euro jährlich gut angelegt ist. 41 Prozent könnten sich einen besseren Verwendungszweck vorstellen. Unter den Befürwortern fanden sich allerdings mehr als doppelt so viele Männer wie Frauen.

Und wie halten es die Deutschen mit den Außerirdischen? Aufgeschlossen. Auf die Frage, ob es noch anderswo im Universum Leben gibt, antworteten 63 Prozent mit „Ja”. Nur 17 Prozent denken das nicht.

(dpa)
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