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Unwetter in Deutschland verlaufen glimpflich

Blitze schlagen am Boden in der südlichen Region Hannover zwischen Laatzen und Sehnde ein. Foto: Julian Stratenschulte Blitze schlagen am Boden in der südlichen Region Hannover zwischen Laatzen und Sehnde ein. Foto: Julian Stratenschulte
Frankfurt/Main. 

Die teils heftigen Unwetter in Deutschland sind in der Nacht zum Freitag vergleichsweise glimpflich verlaufen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte für weite Teile des Landes vor heftigen Sturmböen, schweren Gewittern und Starkregen gewarnt.

Vielerorts bestätigten sich die Warnungen. Vor allem in Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen kam es zu vollgelaufenen Kellern, Blitzeinschlägen und umgestürzten Bäumen. Das große Chaos blieb aber aus.

In Baden-Württemberg war besonders um Offenburg das Unwetter kurz, aber heftig. Die Feuerwehr rückte etliche Mal aus, weil nach Blitzeinschlägen in Gebäuden Alarm ausgelöst wurde. In einem Wohnhaus verursachte ein Blitz einen Dachstuhlbrand. Das Haus war nach den Löscharbeiten weiter bewohnbar, verletzt wurde niemand.

Ebenfalls gebrannt hat es im Dachstuhl eines Reihenhauses bei Karlsruhe sowie in einem gewerblich genutzten Gebäude im nordhessischen Hofgeismar. Auch hier wurde niemand verletzt. Über den Ausmaß des jeweiligen Schadens wurde zunächst nichts bekannt. Bei Konstanz kam es außerhalb von Wohnsiedlungen zu Blitzeinschlägen und Bränden auf freier Fläche.

Nordrhein-Westfalen wurde bereits am späteren Nachmittag von Unwettern heimgesucht. Wegen heftiger Regenfälle war ein Musikfestival im Ruhrgebiet unterbrochen worden, konnte aber kurz darauf fortgesetzt werden. Die Lage beruhigte sich im Laufe der Nacht. Kurz nach Mitternacht hob der DWD sämtliche Warnungen für den Süden Deutschlands wieder auf.

(dpa)
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