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Verkehrssicherheitsrat: Fahren ab 17 auch im Lkw

Jungen Auszubildenden wie auch den Unternehmen würde das begleitete Fahren im Lkw neue Möglichkeiten eröffnen.
„Das begleitete Fahren ab 17 Jahren im Pkw hat sich bewährt”, sagte Jürgen Bente, Referatsleiter für fahrpraktische Programme im Deutschen Verkehrssicherheitsrat.  Foto: Hauke-Christian Dittrich „Das begleitete Fahren ab 17 Jahren im Pkw hat sich bewährt”, sagte Jürgen Bente, Referatsleiter für fahrpraktische Programme im Deutschen Verkehrssicherheitsrat. 
Berlin. 

Künftig sollten auch Minderjährige in Deutschland große Lkws steuern dürfen - das fordert der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR).

Das Gremium, in dem Vertreter der Verkehrsministerien, von Versicherungen und Fahrzeugherstellern organisiert sind, empfiehlt laut einem Bericht der „Welt am Sonntag”, das begleitete Fahren im Lkw zuzulassen, ähnlich wie bisher bei Pkws. Die Mitglieder sehen darin einen Vorteil für die Speditionsbranche in dem Bemühen, Berufsnachwuchs zu finden.

„Das begleitete Fahren ab 17 Jahren im Pkw hat sich bewährt”, sagte Jürgen Bente, Referatsleiter für fahrpraktische Programme im Deutschen Verkehrssicherheitsrat, der Zeitung. „Deshalb empfehlen wir, es auch im Lkw einzuführen.” Nach bestandener Führerscheinprüfung dürften angehende Berufskraftfahrer ab 17 Jahren dann einen Lkw steuern, wenn ein Kollege mit Fahrerlaubnis als Beifahrer mitfährt.

„Für Schulabgänger würde der Berufskraftfahrer dadurch attraktiver werden”, glaubt Bente Der 1969 gegründete Verkehrssicherheitsrat versteht sich als unabhängige Institution zur Förderung der Straßenverkehrssicherheit.

(dpa)
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