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Verletzte bei Hochhausbrand in Berlin

Wenn es in Hochhäusern brennt, rückt die Feuerwehr mit einem großen Aufgebot aus - allein um auf Nummer sicher zu gehen. Am Samstag eilen die Retter zu einem Hochhaus in Berlin.
Das Feuer breitete sich über das Treppenhaus bis unter das Dach aus. Foto: Gregor Fischer Das Feuer breitete sich über das Treppenhaus bis unter das Dach aus.
Berlin. 

Bei einem Hochhausbrand in Berlin sind am Samstag 22 Menschen verletzt worden. 19 von ihnen wurden leicht, 3 etwas schwerer schwer verletzt, wie ein Feuerwehrsprecher sagte.

Zur Art der Verletzungen konnte er zunächst keine Angaben machen. Er ging von Rauchgasvergiftungen aus.

Alle rund 50 Bewohner des zehngeschossigen Hauses mussten ihre Wohnungen verlassen. Sie seien vor allem aufgrund der Rauchentwicklung vorerst unbewohnbar, sagte der Sprecher. Nach seinen Angaben stellte der zuständige Bezirk eine Turnhalle als Notunterkunft bereit. Diese Lösung gelte zunächst für eine Nacht.

Das Feuer brach in einer Wohnung im dritten Stock aus. Ein Zimmer habe voll in Flammen gestanden, berichtete der Sprecher. Sie breiteten sich nach Angaben der Feuerwehr schnell über das gesamte Treppenhaus bis unter das Dach aus. 20 Menschen rettete die Feuerwehr aus dem Hochhaus. Die Brandursache war zunächst unklar.

Einsatzkräfte löschten die Flammen. Sie waren am Nachmittag noch immer dabei, das Gebäude regelmäßig zu kontrollieren und nach Glutnestern zu suchen. Zeitweise drang dichter Rauch aus den Fenstern. Rund 150 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Auch ein Hubschrauber kreiste über dem Gebäude.

(dpa)
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