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Weit mehr als hundert Tote bei Monsunregen

Schlimme Folgen der Monsunzeit in Südasien: Viele Menschen werden in Bangladesch vom Schlamm begraben, die genaue Opferzahl ist noch unklar. Abgelegene Dörfer sind von der Außenwelt abgeschnitten. Auch in Indien kommen Menschen um.
Hunderte Häuser sowie Straßen und Brücken wurden beschädigt. Foto: Anupam Nath Bilder > Hunderte Häuser sowie Straßen und Brücken wurden beschädigt. Foto: Anupam Nath
Chittagong. 

Nach verheerenden Erdrutschen in Bangladesch ist die Zahl der Toten auf mindestens 137 gestiegen. Am stärksten betroffen war der Bezirk Rangamati, wo bislang hundert Leichen geborgen wurden, wie die Katastrophenschutzbehörde am Mittwoch mitteilte.

Die Opferzahl könne noch weiter steigen, da Rettungseinsätze in den zum Teil schwer zugänglichen Orten noch liefen. Mehr als 4000 Menschen, deren Häuser zerstört worden waren, kamen in Notunterkünften unter.

Am Montag und Dienstag war heftiger Monsunregen im gebirgigen Südosten des Landes um die Millionenstadt Chittagong gefallen, und auch am Mittwoch regnete es weiter. Meteorologen zufolge war in der Region bis Freitag mit weiteren schweren Niederschlägen zu rechnen.

Auch im benachbarten Nordosten Indiens verursachten Regenfälle der beginnenden südasiatischen Monsunzeit Überschwemmungen und Erdrutsche. Dort kamen nach Angaben der örtlichen Katastrophenschutzbehörden seit Montag mindestens 14 Menschen ums Leben.

Tausende Bewohner der Bundesstaaten Mizoram und Assam waren demnach betroffen. Hunderte Häuser sowie Straßen und Brücken wurden beschädigt.

(dpa)
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