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Prozess in Paderborn: Wichtige Zeugin sagt im Mordprozess von Höxter aus

Sie war lange im Horrorhaus von Höxter, wurde seelisch und körperlich misshandelt und kam dennoch wieder frei. Die Nebenklägerin sagt jetzt als Zeugin aus. Das Gericht räumt ihr dafür viel Zeit ein.
Der Angeklagte Wilfried Max W. und die Angeklagte Angelika W. sind wegen Mordes angeklagt. Foto: Guido Kirchner Der Angeklagte Wilfried Max W. und die Angeklagte Angelika W. sind wegen Mordes angeklagt.
Paderborn. 

Im Mordprozess um das sogenannte Horrorhaus von Höxter wird die Befragung von Zeugen fortgesetzt. Heute soll mit Christel P. aus Magdeburg eine Frau aussagen, die über einen längeren Zeitraum in dem Haus war und misshandelt wurde.

Später schickten die Angeklagten Wilfried und Angelika W. die verletzte Frau unerwartet zurück nach Hause. An diesem 20. Verhandlungstag ist sie die einzige Zeugin. Das Landgericht Paderborn erhofft sich von ihrer Aussage detaillierte Schilderungen vom Leben in dem Haus in Höxter-Bosseborn und vom Verhalten der beiden Angeklagten. Die Frau tritt auch als Nebenklägerin auf.

Über Jahre hinweg sollen Wilfried und Angelika W. Frauen in ihr Haus gelockt und schwer misshandelt haben. Beide sind wegen Mordes angeklagt. Zwei Frauen starben infolge der Quälereien. Bislang haben sich beide Angeklagte gegenseitig beschuldigt, die treibende Kraft gewesen zu sein.

(dpa)
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