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Ergebnisse: Wie wird das Zeckenjahr 2018?

Es gibt schlechte Nachrichten zum Start der Zeckensaison. Wissenschaftler der Stuttgarter Universität Hohenheim präsentieren am Dienstag ihre Erkenntnisse.
Vor Zecken wird mit einem Schild in einem Waldgebiet südlich von Hannover gewarnt. Foto: Holger Hollemann/Illustration Vor Zecken wird mit einem Schild in einem Waldgebiet südlich von Hannover gewarnt.
Stuttgart. 

Mehr Infektionen mit der tückischen Krankheit FSME, neue Hot-Spots im Norden und eine neue Zeckenart als möglicher Überträger: Es gibt schlechte Nachrichten zum Start der Zeckensaison.

Wissenschaftler der Stuttgarter Universität Hohenheim präsentieren heute vor dem 4. Süddeutschen Zeckenkongress ihre neusten Erkenntnisse.

Bayern und Baden-Württemberg und die angrenzenden Landkreise gelten seit Jahren als Risikogebiete. Neben dem Gemeinen Holzbock und der Auwaldzecke komme jetzt möglicherweise eine weitere aus dem Mittelmeerraum stammende Zecke mit dem Namen Ixodes inopinatus als Überträger hinzu, hieß es vorab.

Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) kann zu Hirnhautentzündung führen. In der Regel wird die Krankheit durch Zeckenstiche auf den Menschen übertragen. Das Robert-Koch-Institut registrierte im vergangenen Jahr bundesweit 481 Erkrankungsfälle - und damit mehr als in den Jahren davor. Einen Trend zu immer mehr Erkrankungen gebe es aber nicht, hieß es dort. „Der Trend ist die Schwankung”, sagte eine Sprechin des RKI.

(dpa)

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