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Manchmal schnappt ein Haupt dem anderen ein Salatblatt weg: Zweiköpfige Schildkröte wird 20

Vorteil: „Janus“ kann mit zwei Köpfen doppelt so schnell fressen. Nachteil: Die Schildkröte sieht sich selbst als Konkurrenten. Foto: Anne-Rose Dostalek Vorteil: „Janus“ kann mit zwei Köpfen doppelt so schnell fressen. Nachteil: Die Schildkröte sieht sich selbst als Konkurrenten.
Genf. 

Eine Schildkröte mit zwei Köpfen ist gestern in der Schweiz 20 Jahre alt geworden. Das Tier namens „Janus“ lebt im Genfer Naturhistorischen Museum. In freier Wildbahn wäre die Schildkröte aufgrund ihrer Anomalie vermutlich niemals so alt geworden, meinen Experten. Als Besucherliebling und Maskottchen des Museums sei es aber besonders verhätschelt worden. Das Tier wird jeden Tag gebadet und mit ultraviolettem Licht bestrahlt, damit sein Panzer fest bleibt.

Die beiden Köpfe des Tieres führen jeweils ein Eigenleben. Einer hat nach Angaben der Betreuer einen eher dominanten Charakter, der andere zeigt sich demnach behäbiger. Staunende Besucher könnten immer wieder beobachten, wie ein Kopf versucht, dem anderen ein Salatblatt wegzuschnappen.

„Janus“ schlüpfte am 3. September 1997 aus einem Ei in einem Brutkasten in dem Museum. Benannt ist das Tier nach dem römischen Gott Janus, der Anfang wie Ende symbolisiert und auf Statuen oft mit einem Doppelgesicht abgebildet wurde. Der Name des Monats Januar, als Bindeglied zwischen dem alten und dem neuen Jahr, geht ebenfalls auf den Gott Janus zurück. „Janus“ ist nicht die einzige zweiköpfige Schildkröte in einem Zoo. In San Antonio im US-Bundesstaat Texas lebt etwa das Tier „Thelma und Louise“.

(dpa)
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