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AfD fühlt sich der FDP näher als der Union

Sie werden in nächster Zeit wohl kaum koalieren: FDP-Chef Christian Lindner und der stellvertretende AfD-Vorsitzende Alexander Gauland. Foto: Ina Fassbender/Ralf Hirschberger Sie werden in nächster Zeit wohl kaum koalieren: FDP-Chef Christian Lindner und der stellvertretende AfD-Vorsitzende Alexander Gauland.
Berlin. 

Die AfD könnte sich eine Zusammenarbeit mit der FDP aktuell eher vorstellen als ein Bündnis mit der Union. Auf die Frage, wer sein „Lieblingskoalitionspartner” sei, sagte AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland, „wenn es denn sein muss, die FDP”.

Allerdings wollen weder Union noch FDP mit der rechten Partei zusammenarbeiten. Auf die Frage, wie er zum bedingungslosen Grundeinkommen stehe, antwortete er im Gespräch mit der dpa-Reporterin Anja Stein, dies sei „diskutabel, ohne dass ich schon eine Meinung dazu habe”. Beim bedingungslosen Grundeinkommen wird allen Bürgern ein staatlich finanziertes Einkommen zugesichert - ohne Verpflichtung zur Arbeit oder zu anderen Gegenleistungen. Andere staatliche Zahlungen wie das Arbeitslosengeld oder das Kindergeld entfallen dafür.

Auf die Bitte, den Satz „Ein sinnvoller Mindestlohn pro Stunde beträgt....”, zu vervollständigen, sagte Gauland: „Wir haben jetzt zehn, das kann sich, wenn wir Inflation haben, natürlich steigern.” Der gesetzliche Mindestlohn liegt aktuell allerdings bei 8,84 Euro pro Stunde.

(dpa)
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