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Aigner sorgt sich um Wahlchancen

Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) sorgt sich angesichts der Verwandtenaffäre im bayerischen Landtag um die Chancen ihrer Partei bei der Landtagswahl im September. «Mich macht das Verhalten mancher Kollegen wirklich wütend», sagte Aigner dem «Focus».
Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer und Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner unterhalten sich beim Parteitag der CSU. Foto: Andreas Gebert/Archiv Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer und Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner unterhalten sich beim Parteitag der CSU. Foto: Andreas Gebert/Archiv
München. 

Die Beschäftigung von Familienangehörigen im Landtag bringe alle Mandatsträger in Misskredit, die sich mit enormem Einsatz engagierten. Aigner fürchtet, dies werde Konsequenzen für das Wählerverhalten haben: «Dadurch sind unsere Chancen für die Wahl nicht besser geworden.»

Auch die Steueraffäre um den FC-Bayern-Präsidenten Uli Hoeneß beeinträchtigt nach Ansicht Aigners die Wahlchancen der CSU: «Der FC Bayern München ist ein Flaggschiff für unser Land genau wie die CSU».

Aigner wechselt im Herbst nach Bayern und gibt ihr Amt in Berlin auf. Sie gilt als aussichtsreiche Kandidatin für die Nachfolge von CSU-Chef und Ministerpräsident Horst Seehofer.

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