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Aktivisten wollen Clinton zu Teil-Neuauszählung drängen

Beweise gibt es nicht, aber auffällige Ergebnisse: In Bezirken mit elektronischer Stimmabgabe hat die unterlegene Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton sieben Prozent weniger Stimmen erhalten als in Bezirken, die andere Wahlmethoden verwenden. Aktivisten plädieren für eine Neuauszählung in drei US-Bundesstaaten.
Weinende Clinton-Anhängerinnen in der Wahlnacht: Eine Gruppe prominenter Computerexperten und Wahlrechtsanwälte will die unterlegene Hillary Clinton zu einer Neuauszählung in drei US-Bundesstaaten drängen. Foto: Michael Reynolds Weinende Clinton-Anhängerinnen in der Wahlnacht: Eine Gruppe prominenter Computerexperten und Wahlrechtsanwälte will die unterlegene Hillary Clinton zu einer Neuauszählung in drei US-Bundesstaaten drängen. Foto: Michael Reynolds
Washington. 

Eine Gruppe prominenter Computerexperten und Wahlrechtsanwälte will die unterlegene Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton zu einer Neuauszählung der Stimmen in drei US-Bundesstaaten drängen.

Die Ergebnisse der Demokratin in Wisconsin, Michigan und Pennsylvania wichen auffällig ab, berichtet das „New York Magazine” unter Berufung auf eine Gruppe von Aktivisten.

Es gebe ein Muster überzeugender Anhaltspunkte dafür, dass diese Ergebnisse manipuliert oder gehackt worden sein könnten. Das mache eine unabhängige Überprüfung nötig. Beweise habe man aber noch keine.

Die Ergebnisse in den drei Staaten sind sehr knapp. In Wisconsin habe Clinton der Gruppe zufolge in Bezirken mit elektronischer Stimmabgabe sieben Prozent weniger Stimmen erhalten als in Bezirken, die andere Wahlmethoden verwenden. Das summiere sich auf 30 000 Stimmen. Clinton verlor den Staat mit 27 000 Stimmen.

Der Bundesstaat Michigan (16 Wahlleute) ist nach wie vor nicht zu Ende ausgezählt, Trump liegt hier 0,3 Prozentpunkte vorne. In Wisconsin holte Donald Trump 10 Wahlleute und in Pennsylvania 20. Hier hatte er etwa einen Prozentpunkt Vorsprung. Er überschritt damit für viele völlig überraschend die nötige Zahl von 270 Wahlleuten und ist designierter US-Präsident. Im „Electoral College”, der Gruppe der Wahlleute, liegt er bei 290 und Clinton bei 232.

Die Gruppe ist bisher nicht an die Öffentlichkeit getreten, dem Bericht zufolge will sie zunächst Clinton und ihr Umfeld überzeugen.

(dpa)
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