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Zusammenarbeit in Rhein-Main: Auf dem Weg zur Metropolregion: Wirtschaft und Politik wollen schneller werden

Von Ein Dialogforum will Strategien entwickeln, damit interkommunale Bau- und Verkehrsprojekte in der Region rund um Frankfurt schneller durchgeführt werden können.
Bauprojekte sorgen in der Region oft für Streit. Das soll anders werden. Foto: Arne Dedert (dpa) Bauprojekte sorgen in der Region oft für Streit. Das soll anders werden.
Frankfurt. 

Was unterscheidet Frankfurt von London, Paris oder Tokio? Natürlich die Größe. Frankfurt ist keine Millionenstadt. Aber nicht nur das. Bei den anderen Metropolen wird die Region gleich mitgedacht. Wer 20 Kilometer von London entfernt wohnt, lebt für uns praktisch in der britischen Hauptstadt. Frankfurt aber ist nur der Mittelpunkt der Rhein-Main-Region. Es wird umgeben von vielen Städten wie Wiesbaden, Mainz, Mannheim oder Aschaffenburg, die ihr prosperierendes Eigenleben haben. Aber genau das und der Umstand, dass die genannten Städte vier verschiedenen Bundesländern angehören, macht die Zusammenarbeit oft so schwierig. Ob es um Verkehrs-, Wohnungs- oder Steuerpolitik geht: Vier Landesparlamente und etliche Kommunen mischen mit. Das macht Planungsprojekte oft so langwierig.

ARCHIV - Viele Menschen verlassen am 05.05.2015 eine gerade eingefahrene S-Bahn im unteren Teil vom Hauptbahnhof in Frankfurt/Main (Hessen).  Foto: Christoph Schmidt/dpa   (zu dpa "Es rumpelt im Tunnel: Verspätungen im S-Bahn-Verkehr" vom 06.07.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit
Rhein-Main „Wir müssen schneller werden“: Wirtschaft ...

Der Region geht es gut. Ein Dialogforum von Politik und Wirtschaft will Ideen entwickeln, damit es auch in Zukunft so bleibt.

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Für mehr Effizienz und Beschleunigung will das neugegründete Strategieforum „Metropolregion FrankfurtRheinMain“ sorgen. „Aus Sicht der Wirtschaft fehlt eine gesamtheitliche Strategie für die Metropolregion“, sagte Professor Matthias Müller, Präsident der IHK Frankfurt.

Was kann dieses Dialogforum, an dem vier Landesregierungen, Kommunen und die IHKs der Region beteiligt sind, konkret bewirken? Müller beantwortet diese Frage am Beispiel Wohnungsbau. Hier werde über jedes einzelne Projekt wie den geplanten Stadtteil vor den Toren Frankfurts oder Nachverdichtungen aller Art heftig gestritten. Dabei gebe es einen Flächennutzungsplan, der genügend Baugrund in der Region ausweise. Um diesen auszuschöpfen, müsse man aber vom kleinteiligen kommunalen Denken auf die höhere politische Ebene kommen, um den nötigen Druck für die Umsetzung wichtiger Projekte zu erzeugen.

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