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Bundeswehr: Bericht: Heer mangelt es an einsatzbereiten Panzern

Dem Heer mangelt es einem Medienbericht zufolge derzeit an einsatzbereiten Kampfpanzern für eine Nato-Aufgabe. Die Bundeswehr wird nach eigenen Angaben 2019 wieder eine führende Rolle in der sogenannten „Speerspitze” des Militärbündnisses für rasche Einsätze übernehmen.
Ein Schützenpanzer der Bundeswehr vom Typ Marder bei einer NATO-Übung. Foto: Tomasz Waszczuk/PAP/Archiv Ein Schützenpanzer der Bundeswehr vom Typ Marder bei einer NATO-Übung.
Berlin. 

Dem Heer mangelt es einem Medienbericht zufolge derzeit an einsatzbereiten Kampfpanzern für eine Nato-Aufgabe. Die Bundeswehr wird nach eigenen Angaben 2019 wieder eine führende Rolle in der sogenannten „Speerspitze” des Militärbündnisses für rasche Einsätze übernehmen.

Wie die „Welt” nun unter Berufung auf ein vertrauliches Papier des Verteidigungsministeriums zur materiellen Einsatzbereitschaft berichtet, stehen der für die Aufgabe vorgesehenen Panzerlehrbrigade 9 in Munster derzeit nur neun von 44 vorgesehenen Kampfpanzern des Typs Leopard 2 zur Verfügung. Zudem seien von den 14 benötigten Schützenpanzern des Typs Marder nur drei einsatzfähig.

Gründe sind dem Bericht zufolge die mangelnde Versorgung mit Ersatzteilen und hoher Wartungsaufwand. Das Heer wolle versuchen, die „existenten fähigkeitsrelevanten Defizite aus Beständen anderer Großverbände” zu decken, heißt es in dem Bericht weiter.

Die „Speerspitze” genannte superschnelle Eingreiftruppe der Nato soll innerhalb weniger Tage in Krisengebiete verlegt werden können. Sie wurde vor dem Hintergrund des Ukraine-Konflikts vor allem als Abschreckung gegen Russland aufgebaut.

(dpa)

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