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Berliner Untersuchungsausschuss zum Terroranschlag begonnen

Eine Schneise der Verwüstung auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin, nachdem der Attentäter Anis Amri mit einem Lastwagen über den Platz gerast war. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv Eine Schneise der Verwüstung auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin, nachdem der Attentäter Anis Amri mit einem Lastwagen über den Platz gerast war. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv
Berlin. 

Sieben Monate nach dem islamistischen Terroranschlag in Berlin hat ein neuer Untersuchungsausschuss seine Arbeit aufgenommen. Der parlamentarische Ausschuss wurde vom Berliner Abgeordnetenhaus eingesetzt.

Zunächst soll es um die Formulierung von Beweisanträgen gehen, damit die zwölf Ausschussmitglieder Akteneinsicht beantragen und Zeugen vorladen können.

Der Ausschussvorsitzende Burkard Dregger (CDU) hatte zuvor umfangreiche Aufklärung angekündigt: „Wir wollen feststellen, ob und, wenn ja, welche Fehler gemacht worden sind bei der Terrorabwehr.” In Nordrhein-Westfalen gibt es bereits einen entsprechenden Ausschuss, weil der islamistische Attentäter Anis Amri auch dort viel unterwegs war.

Amri hatte am 19. Dezember einen gekaperten Lastwagen in den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche gesteuert. Bei dem Anschlag starben 12 Menschen, fast 70 wurden verletzt. Amri wurde auf der Flucht in Italien von der Polizei erschossen.

Nach dem Attentat war in Berlin und in Nordrhein-Westfalen scharfe Kritik an den Ermittlungsbehörden lautgeworden. Der Tunesier hatte untertauchen können, obwohl er als islamistischer Gefährder monatelang im Visier der Behörden stand.

(dpa)
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