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De Maizière besucht Terrorabwehrzentrum

Der Ressortchef will sich über die aktuelle Sicherheitslage und die Zusammenarbeit im Terrorabwehrzentrum informieren.
Bundesinnenminister Thomas de Maizière (2.v.l) sitzt beim Besuch des Gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrums zwischen dem Präsidenten des BKA, Holger Münch (l), und dem Vizepräsidenten des Verfassungsschutzes, Thomas Haldenwang. Foto: Wolfgang Kumm Bundesinnenminister Thomas de Maizière (2.v.l) sitzt beim Besuch des Gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrums zwischen dem Präsidenten des BKA, Holger Münch (l), und dem Vizepräsidenten des Verfassungsschutzes, Thomas Haldenwang.
Berlin. 

Der geschäftsführende Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) besucht heute das Gemeinsame Terrorismusabwehrzentrum in Berlin.

De Maizière will dort mit den Spitzen der Sicherheitsbehörden des Bundes sprechen sowie mit dem Generalbundesanwalt und der Leiterin der obersten Migrationsbehörde BAMF. Nach den Gesprächen ist ein Pressestatement geplant.

Eine Rolle dürften bei dem Besuch auch die Entwicklungen und Konsequenzen nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin vor rund einem Jahr spielen. Der Tunesier Anis Amri war am 19. Dezember 2016 mit einem gestohlenen Lastwagen in eine Menschenmenge auf den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche gerast und hatte zwölf Menschen getötet.

Das Gemeinsame Terrorismusabwehrzentrum (GTAZ) war 2004 eingerichtet worden - als Reaktion auf die Anschläge vom 11. September 2001 in den USA. Dort tauschen Sicherheitsbehörden aus Bund und Ländern Erkenntnisse aus, um islamistischen Terror zu bekämpfen. Mit am Tisch sitzen 40 Ämter - darunter das Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter, Bundespolizei, Verfassungsschutz aus Bund und Ländern, Bundesnachrichtendienst und der Militärische Abschirmdienst.

(dpa)

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