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De-facto-Chef von Samsung droht Verhaftung

Lee Jae Yong gab zu, dass sich Samsung „nicht von der besten Seite” gezeigt habe. Foto: Jeon Heon-Kyun Lee Jae Yong gab zu, dass sich Samsung „nicht von der besten Seite” gezeigt habe. Foto: Jeon Heon-Kyun
Seoul. 

Dem de-facto-Chef des südkoreanischen Mischkonzerns Samsung droht im Zusammenhang mit dem Polit-Skandal um Präsidentin Park Geun Hye wegen Korruptionsvorwürfen die Verhaftung.

Eine Entscheidung über den Antrag eines Haftbefehls gegen Lee Jae Yong werde voraussichtlich bis Sonntag getroffen, teilte das Ermittlungsteam laut südkoreanischen Sendern mit.

Südkoreas größter Konzern soll als Gegenleistung für die Förderung von Unternehmen und Stiftungen einer Vertrauten der Präsidentin politische Unterstützung für die Fusion zweier Firmentöchter erhalten haben. Parks langjährige Freundin Choi Soon Sil ist die Schlüsselfigur in dem Skandal, der Park das Amt kosten könnte. Choi soll unter anderem dank ihrer Beziehungen zu Park Sponsorengelder für ihre Stiftungen eingetrieben und sich persönlich bereichert haben.

Park selbst wird verdächtigt, auf den staatlichen Pensionsfonds eingewirkt zu haben, damit dieser die Übernahme des Bauunternehmens Samsung C&T durch Cheil Industries im Jahr 2015 bewilligt. Das Parlament leitete im Dezember ein Amtsenthebungsverfahren gegen Park ein. Das Verfassungsgericht muss nun über die Absetzung der Staatschefin entscheiden, die ihrer Freundin auch die Einmischung in die Regierungsarbeit erlaubt haben soll.

(dpa)
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