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Deutsche für Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen rechnet damit, dass die Bundeswehr noch mindestens fünf Jahre in Afghanistan bleibt. Foto: Gregor Fischer Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen rechnet damit, dass die Bundeswehr noch mindestens fünf Jahre in Afghanistan bleibt. Foto: Gregor Fischer
Berlin. 

Eine Mehrheit von 55 Prozent der Deutschen ist für den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan. Das ergab eine INSA-Umfrage für die „BILD”-Zeitung (Donnerstag). Nur jeder fünfte Befragte (20,3 Prozent) ist für den Verbleib der deutschen Soldaten in Afghanistan.

Bei älteren Menschen sowie Anhängern von AfD (75,2 Prozent) und Linken (71 Prozent) war die Ablehnung einer weiteren Stationierung der Bundeswehr in dem von Gewalt gezeichneten Land am ausgeprägtesten, gefolgt von FDP (59 Prozent) und SPD (58,9 Prozent). Bei Anhängern der Grünen (54,6 Prozent) und der Union (49,3 Prozent) ist die Zustimmung zu einem Abzug etwas niedriger.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte kürzlich betont, sie rechne damit, dass die Bundeswehr noch mindestens fünf Jahre in Afghanistan bleiben werde. Seit Ende 2001 sind deutsche Soldaten in Afghanistan im Einsatz. Derzeit stellt Deutschland im Rahmen des Nato-Ausbildungseinsatzes „Resolute Support” (Entschlossene Unterstützung) von den insgesamt etwa 12 000 Nato-Soldaten 941 Soldaten (Stand: 18. April). Ein Ende der Gewalt ist nicht absehbar.

(dpa)
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